Fußball
TuS Schönenberg: Neues Gemeinschaftsgefühl durch neuen Trainer
Konni Weis ist in Schönenberg weiß Gott kein Unbekannter. Am Sonntag steht für sein neues Team eine schwere Derbypartie gegen die formstarken Nanzdietschweilerer an. Co-Trainer Daniel Rensch hofft nach zuletzt mauen Ligaergebnissen auf neue Impulse.
Endlich gibt es in Sachen Trainer eine Veränderung. Nachdem Aufstiegstrainer Dennis Göddel im Sommer das Amt niedergelegt hatte, übernahmen Alex Becker und Daniel Rensch interimsweise die Verantwortung. Von Anfang an war aber klar, dass es sich dabei um keine Dauerlösung handelt. Rensch, der bei Spielen eigentlich für die Bezirksliga-Reserve zuständig ist, war doppelt gebucht.
Zeit für eine Veränderung in Schönenberg
Aber die gut gestarteten Schönenberger konnten sich anfangs der Runde nicht beklagen. Sie holten nach sieben Spieltagen stolze zwölf Punkte. Aber danach wurden die Ergebnisse unerfreulich. Nun sind 14 Spieltage vorbei, zu den zwölf Punkten gesellte sich in den sieben folgenden Partien lediglich ein einzelner Zähler dazu. Es wurde Zeit für eine Veränderung. Und der neue Trainer verlieh der Mannschaft sogleich ein neues Gemeinschaftsgefühl. Rensch erklärte, dass sogar die verletzten Spieler beim vom Nieselregen untermalten ersten Training mit Konni Weis anwesend waren.
Vergangenen Samstag unterlag der TuS mit 0:3 gegen Trippstadt. Für Rensch war da aber bereits eine gewisse Leistungssteigerung zu erkennen. „Wir haben uns, anders als in den letzten Spielen, ordentlich Chancen erarbeitet“, blickt der Trainer zufrieden zurück. Aber das Spielglück sei einfach nicht auf der Schönenberger Seite gewesen. Kritische Schiedsrichterentscheidungen und Sonntagsschüsse der Trippstädter leisteten zudem einen Beitrag zum Sieg der Gastmannschaft. Aber nach Ausreden suchen ist für ihn keine Option. „Letztlich haben wir aber verloren und müssen noch viele Dinge verbessern.“ Am Sonntag geht es zu den Nanzdietschweilern auf dem bekannten Kunstrasenplatz. Rensch freut sich auf die Derbypartie. „Es wird eine harte Nuss zu knacken sein, aber wir nehmen die Herausforderung gerne an“, sagt er.
Vier Siege in Folge
Der SV Nanz-Dietschweiler befindet sich in einer guten Verfassung. Wie wie auch vor zwei Wochen gegen die „Rowos“ drehte der SV auch in Contwig nach Rückstand noch souverän die Partie. Trainer Fabian Lauder freut sich auf das anstehende Derby, sieht die Trainersituation beim Gast aber nicht als Schwäche an.
Nach einer Minute stand es zuletzt bereits 0:1. Durch einen Absprachefehler bei einer Ecke musste Nanz-Dietschweilers Torwart Joshua Purket so früh wie noch nie in dieser Saison hinter sich greifen. Doch der SV ließ sich davon nicht verunsichern. Der Spielertrainer selbst egalisierte und im zweiten Abschnitt erhöhte seine Mannschaft noch verdient auf 4:1. Lauder sieht trotzdem noch Verbesserungspotenzial. „Wir waren nicht zwingend genug und haben zu wenig gefährliche Torschüsse landen können.“
Glück im Unglück der „Bepas“
Gegen Schönenberg wird Paul Göttel aufgrund einer Zerrung weiterhin ausfallen. Charles Seelig wird am Sonntag aber wieder auflaufen können. Lauder warnt vor dem anstehenden Derby. Im Pokal kurz nach der Sommerpause unterlag seine Mannschaft mit 1:5. „Die damals frisch gebackenen Aufsteiger waren sowohl fußballerisch als auch kämpferisch besser“, blickt Lauder zurück. Und auch den neuen Trainer nimmt Lauder für voll. „Konni ist ein Schönenberger Eigengewächs. Er wird mit seiner Erfahrung definitiv für Ruhe sorgen.“
Die „Bepas“ waren über 70 Minuten hinweg dominant, liefen aber in Oberarnbach trotzdem lange einem Rückstand hinterher. Und erst in der letzten Minute gelang dem SV Bedesbach-Patersbach der „Lucky Punch“. Trainer Thomas Löber möchte die Partie abhaken und am Sonntag wieder punkten.
„Bepas“ hoffen auf bespielbaren Platz
„Wir hätten nach zwei Minuten bereits mit 2:0 führen müssen“, blickt Löber etwas enttäuscht auf das Oberarnbacher Kerwespiel zurück. Aber durch ein „Slapstick-Tor“ geriet seine Mannschaft nach 23 Minuten in Rückstand. Die stark ersatzgeschwächten „Bepas“ warfen in der Folge alles rein. Während der Partie musste Pascal Rech angeschlagen raus. Felix Becker, Abdul Antar und Spielmotor Tobias Daniel konnten gar nicht erst auflaufen. Aber der „Lucky Punch“ in letzter Minute sei dann laut Löber „das höchste aller Gefühle“ gewesen. Positiv zu vermelden sei aber, dass Becker und Daniel in der kommenden Partie wieder auflaufen können.
Die SG Mannweiler/Stahlberg/Dielkirchen hält Löber für schlagbar. Hinsichtlich der personellen Lage sollte es aber kein Selbstläufer werden. Der Trainer hofft wegen des angesagten Regens, dass der Hybridrasenplatz bespielbar sein wird. Auf diesem erst seit jüngerer Zeit bespielbaren Platz holte seine Mannschaft bereits zweimal die Maximalausbeute. Und so soll es gegen die Spielgemeinschaft weitergehen. „Wir wollen gewinnen und damit positiv in die Endphase der Vorrunde treten“, betont Löber.