Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel SV Kaulbach-Kreimbach: Noch alles in der eigenen Hand

Fehlt dem SV Kaulbach-Kreimbach in den „Wochen der Wahrheit“: Pascal Krauth (rechts).
Fehlt dem SV Kaulbach-Kreimbach in den »Wochen der Wahrheit«: Pascal Krauth (rechts).

In der C-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord kämpfen vier Teams um zwei Aufstiegsplätze. Der SV Kaulbach-Kreimbach gehört dazu. Doch Trainer Herz warnt vor Leichtsinn.

So langsam wird auch in der C-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord der Endspurt eingeläutet. Vier Mannschaften kämpfen um zwei Aufstiegsplätze. Eine davon: der SV Kaulbach-Kreimbach, der nur zu gerne eine Klasse nach oben klettern würde, und am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellensechsten SG Schrollbach/Hauptstuhl antritt.

Das Tabellenbild der Liga ist noch arg verzerrt, haben die Konkurrenten im Aufstiegskampf aktuell doch teilweise drei Spiele mehr (oder eben weniger) absolviert als der andere. Aktuell führt der SV Hefersweiler (16 Spiele/40 Punkte), gefolgt vom FV Ramstein III (15/35), dem SV Kaulbach-Kreimbach (13/31) sowie der SG Altenglan/Rammelsbach/Theisbergstegen (13/30).

SVKK noch dreimal gegen unmittelbare Konkurrenz

„Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit“, weiß auch Sascha Herz, Spielertrainer des SV Kaulbach-Kreimbach nur zu gut. Der Vorteil für seine Mannschaft liegt auf der Hand, man hat eben alles in der eigenen Hand. Aber: Man hat auch noch alle drei unmittelbaren Konkurrenten zu bespielen. „Altenglan an Ostersamstag wird das erste Kracherspiel, aber die anderen folgen dann ja auch mehr oder weniger unmittelbar“, verdeutlicht Herz, dessen Team in der Woche nach Ostern gleich in Ramstein gefordert ist und dann Anfang Mai den aktuellen Tabellenführer Hefersweiler empfängt.

„Unsere Ausgangslage ist top, wir haben noch die direkten Duelle. Aber wir müssen dann auch die nötige Leistung zeigen, fit sein. Auch im Kopf. Disziplin, Einsatz, all das muss passen. Vom träumen alleine ist noch keiner aufgestiegen“, befindet Herz, der weiter berichtet, „dass viele bei uns geil auf den Aufstieg in die B-Klasse sind“ und dies auch „eine schöne Anerkennung für den Verein wie auch mich als Trainer wäre“.

Mannschaft hat Ausfälle bisher gut kompensiert

Im Hinblick auf das Personal ist Sascha Herz nicht ganz sorgenfrei. Mit Pascal Krauth muss er langfristig einen Leistungsträger in der Offensive ersetzen, was „schon ein Verlust ist“, ansonsten fehlten auch immer mal ein paar Akteure, wobei die Mannschaft ais Ausfälle bis dato „ganz gut kompensieren kann“.

Keine allzu guten Erinnerungen hat man im Lager des SVKK an das Hinspiel gegen die SG Schrollbach/Hauptstuhl, wo es lediglich ein 2:2 gab: „Da haben wir etwas gutzumachen. Wir dürfen die nicht unterschätzen und haben ja selbst gemerkt, dass sie immer jemandem ein Bein stellen können“, erinnert sich der Coach und verweist dann aber wiederholt darauf, „dass wir schwer zu schlagen sind, wenn wir das nötige Engagement zeigen“. So solle es nach dem Willen von Sascha Herz dann am Sonntag auf dem Hartplatz in Hauptstuhl auch sein, der auf einen „4:1, vielleicht auch 5:1-Sieg“ tippt.

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