Kusel Pflege der noch jungen Städtepartnerschaft: Schüler aus Sizilien zu Gast in Kusel

Was wird Kuseler Gästen gezeigt? Klar, die Burg Lichtenberg. Überhaupt hat die Bauweise hier die Schüler aus Sizilien erstaunt.
Was wird Kuseler Gästen gezeigt? Klar, die Burg Lichtenberg. Überhaupt hat die Bauweise hier die Schüler aus Sizilien erstaunt.

Vor fünf Jahren nahm die Städtepartnerschaft zwischen Kusel und Valguarnera Caropepe ihren Ursprung. Um diese zu pflegen, wurde ein Schüleraustausch organisiert. Vier Tage verbrachten die Sizilianer nun in der Kreisstadt – der Gegenbesuch ist bereits terminiert.

Neun Schüler – Roberta, Alessio, Riccardo, Christian, Alice, Adele, Clarisse, Ada und Elisa – aus der sizilianischen Stadt Valguarnera Caropepe haben mit zwei Lehrern vier Tage in Kusel verbracht. Christian Buch, Vorsitzender des Kuseler Partnerschaftsvereins, hatte beim letzten Besuch der Kuseler im März in Valguarnera den deutschsprechenden Lehrer Filippo Randazzo kennengelernt. „Bei einem längeren Plausch haben wir auch das Thema eines möglichen Schüleraustausches angesprochen. Er war gleich begeistert von der Idee“, berichtet Buch.

Nachdem er die Lehrerin des Siebenpfeiffer-Gymnasiums Amina Müller für die Idee begeistert hatte, habe diese den Austausch vorangetrieben. „Die Mädchen und Jungen beider Schulen haben von sich eine Art Steckbrief mit ihren Interessen und Vorlieben erstellt“, erzählt Müller. Auf Basis dieser Angaben seien die Schüler zusammengebracht worden. „Sowohl die Kuseler als auch die sizilianischen Schüler sprechen Englisch und Französisch. Die Schüler unterhielten sich auf Englisch.“

Kuseler Schüler im April eine Woche nach Sizilien

Der Kuseler Förderverein organisierte den Transport vom und zum Frankfurter Flughafen, den Begrüßungsabend im Kuseler Restaurant Ziegelhütte und den Besuch des Weihnachtsmarktes in Trier. Zum Programm gehörte auch ein Tag am Siebenpfeiffer-Gymnasium sowie eine Führung auf Burg Lichtenberg. „Für mich ist es schön, neue Menschen kennenzulernen. Leider bleiben unsere Gäste nur vier Tage. Um das Programm zu bewältigen, bleibt nur wenig Zeit und ist ganz schön anstrengend“, sagte Johanna Hoffmann aus Ruthweiler. Sie war Gastgeberin von Elisa Bentivesisa. Diese berichtet, nett aufgenommen worden zu sein. Sie habe den Eindruck, dass die Kuseler sehr gebildet seien. Ein großer Unterschied zwischen den Ländern sei die Bauweise: In Sizilien hätten fast alle Häuser Flachdächer.

Nächsten April ist ein einwöchiger Gegenbesuch geplant. Dass die Kuseler Schüler schöne Tage in Sizilien verbringen werden, ist für den Fördervereinsvorsitzenden Christian Buch sicher: „Wir sind bei unseren Besuchen aufgenommen worden wie Könige.“ Solch große Gastfreundschaft erlebe man selten, sagt er.

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