Lauterecken-Wolfstein RHEINPFALZ Plus Artikel Max Rosentreter leitet künftig Finanzabteilung der Verbandsgemeinde

Ist ab September für die Finanzen der Verbandsgemeinde zuständig: Max Rosentreter.
Ist ab September für die Finanzen der Verbandsgemeinde zuständig: Max Rosentreter.

Für die Finanzen der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein ist ab September Max Rosentreter aus Wolfstein zuständig. Nach zwei Wechseln auf diesem Posten in den vergangenen beiden Jahren kommt nun das 27-jährige Eigengewächs zum Zuge.

Die Verbandsgemeinde setzt damit den beschrittenen Weg fort, Leitungspositionen mit jungen Menschen aus dem eigenen Haus zu besetzen. In der engeren Bewerberauswahl waren laut Büroleiter Christian Sauer vier Kandidaten, auch von außerhalb der Verbandsgemeindeverwaltung.

Während Rosentreters Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten fusionierten die Verbandsgemeinden Lauterecken und Wolfstein. Ab 2015 war er Sachbearbeiter bei der Verbandsgemeindekasse, wo er 2018 zum stellvertretenden und nur ein Jahr später zum Kassenverwalter bestellt wurde. Er qualifizierte sich zum Verwaltungsfachwirt weiter.

Enge Zusammenarbeit mit Kommunalaufsicht

Gerade in den vergangenen beiden Jahren war in der Abteilung Finanzen deutlich mehr zu tun als sonst: Wie jeder Privatmann mussten die Kommunen ihre Grundsteuererklärungen beim Finanzamt abgeben. Die Verbandsgemeinde übernimmt das auch für die Ortsgemeinden. Hinzu kam die Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs im Land, der in vielen Gemeinden Nachtragshaushalte und die Erhöhung von Grundsteuer-Hebesätzen erforderlich machte. Als nächstes steht die Teilnahme am neuen Landesentschuldungsprogramm Pek an. Um ausgeglichene und genehmigungsfähige Haushalte fürs nächste Jahr vorzulegen, wird die enge Zusammenarbeit mit der Kommunalaufsicht in Kusel erforderlich sein.

Für die Finanzen im Nordkreis war lange Jahre Wolfgang Keller zuständig, der im Mai 2021 in den Ruhestand ging. Wie die Verwaltung auf Anfrage mitteilt, ging seine direkte Nachfolgerin nach kurzer Zeit in die Babypause. Die kommissarische Leitung übernahm die langjährige Mitarbeiterin Gisela Schneider, bis sie Ende März ebenfalls in den Ruhestand ging. Seither war die Stelle vakant.

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