Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Landratswahl: Zweikampf um Platz zwei

Auszählung auf Hochtouren: In Hohenöllen falten die Wahlhelfer die Stimmzettel zur Landratswahl auf.
Auszählung auf Hochtouren: In Hohenöllen falten die Wahlhelfer die Stimmzettel zur Landratswahl auf.

Bei diesem hochkarätigen Bewerberfeld war klar, dass es in eine Stichwahl geht. Aber dass es so spannend wird ...

Dass Johannes Huber (CDU) gute Chancen auf den Einzug in die Stichwahl hatte, das war abzusehen – aber nicht sicher. In den vergangenen Wochen war offen, wer’s sonst noch schafft: Der im Landkreis bekannte und in Mainz derzeit geforderte Freie Wähler Helge Schwab? Thomas Danneck, dem mit Votum im vergangenen Sommer bei den Kommunalwahlen eine Überraschung gelang? AfD-Kandidatin Catalina Monzon, die bis vor wenigen Wochen noch komplett unbekannt war, aber sicher vom Bundestrend profitiert? Oder SPD-Urgestein und langjähriger Kreisbeigeordneter Jürgen Conrad? Das hochkarätige Bewerberfeld machte Prognosen schwer. Dass sich die Entscheidung um Platz zwei der Stichwahl zu einem solchen Krimi entwickeln würde, das war allerdings nicht abzusehen. Das knappe Rennen zeigt: Es zählt eben doch jede Stimme.

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