Medard Kommunalwahl: Thomas Müller liebäugelt mit Ortsbürgermeister-Sessel

Thomas Müller
Thomas Müller

Ideen und Elan will er mitbringen, bei der Umsetzung von Plänen aber vor allem auf Sachverstand und Kreativität seiner Mitbürger bauen: Thomas Müller möchte fortan die Geschicke seiner Heimatgemeinde Medard maßgeblich mitlenken. Der 68-Jährige stellt sich der Urwahl zum Ortsbürgermeister.

„Das war in meiner Lebensplanung so gar nicht vorgesehen“: Thomas Müller wundert sich ab und an noch immer selbst darüber, wie dies nun hat passieren können. Seit 22. April aber ist es Fakt: Der 68-Jährige wird sich am 9. Juni dem Votum seiner Mitbürger stellen. Ehe am Abend besagten Apriltags die Bewerbungsfrist endete, war Müller vormittags noch rasch zur Verwaltung marschiert. Es dauerte denn auch nicht mehr lange, bis Gewissheit herrschte: Kein anderer will Nachfolger von Albert Graf werden.

Müller war seit seinem Start ins Berufsleben tief „ins Paffe“ verwurzelt, der Maschinenbau-Meister blieb dem Nähmaschinenhersteller Pfaff 27 Jahre lang treu, zuletzt als Betriebsrat. Als das Ende nahte, übernahm er eine Sparte und gründete die Firma KSM (Konker Stickmaschinen). Ein Vierteljahrhundert später läuft sein Herzensprojekt nun aus. Gehen die letzten verbliebenen Mitarbeiter in Ruhestand, schließt der Unternehmer zu – und hat nach eigenem Bekunden zunehmend Zeit für die Kommunalpolitik, die ihm nach zehnjährigem Intermezzo im Verbandsgemeinderat Lauterecken nicht fremd ist. Die Zeit will er nutzen, um das „immense Potenzial“ auszuschöpfen, das Medard biete.

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