Reichweiler Haushalt: Trotz roter Zahlen einige Projekte geplant
Allzu rosig sind die Zahlen nicht, die Verwaltungsmitarbeiter Norman Kennel in der Sitzung des Gemeinderates präsentierte. Bis zum Ende des Jahres hat die Gemeinde Schulden in Höhe von knapp einer halben Million Euro. Und die Einnahmen der Gemeinde (unter anderem Grundsteuer B 52.000 Euro, Gewerbesteuer 28.000, Gemeindeanteil der Einkommenssteuer 252.720 Euro) reichen bei weitem nicht, um in diesem und im nächsten Jahr die Ausgaben zu decken.
Im Ergebnishaushalt wird dieses Jahr ein Fehlbetrag von 182.020 Euro erwartet, im kommenden Jahr liegt das Defizit voraussichtlich bei 134.860 Euro. Ein ähnliches Bild gibt es im Finanzhaushalt, sozusagen dem Girokonto der Gemeinde: 2022 ist dort ein Verlust von 152.510 Euro und 2023 ein Minus von 126.430 Euro vorgesehen.
Einige Projekte
Dennoch sind im Ort einige Projekte geplant: Unter anderem soll der Bauhof erweitert (15.000 Euro) und einige Grundstücke gekauft werden (20.000 Euro). Für den Ausbau der Straße „Burbach“ fallen Planungskosten in Höhe von 28.000 Euro an. Zudem ist die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED mit 40.000 Euro veranschlagt – die Gemeinde rechnet mit Zuwendungen von etwa 13.000 Euro. Für rund 50.000 Euro soll ein Buswendeplatz angelegt werden, und in den Friedhof – dort sollen künftig Baum- und Rasengräber angeboten werden – werden 30.000 Euro investiert.