Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball im Fokus: Aus drei mach in der A-Klasse eins

Daniel Koslow (rechts) hat es mit Waldmohr in der eigenen Hand, die Aufstiegsrunde zu erreichen.
Daniel Koslow (rechts) hat es mit Waldmohr in der eigenen Hand, die Aufstiegsrunde zu erreichen.

Während für die SpVgg Glanbrücken die B-Klasse ruft, gibt es in der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern Gruppe A ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den letzten Platz in der Aufstiegsrunde. Kolumnist Axel Raudonat blickt auf die Ergebnisse des Spieltag.

„Big Point“ sagt man dazu wohl … Der überraschend deutliche 4:0-Auswärtssieg der SpVgg Glanbrücken im Spitzenspiel der C-Klasse Kusel-Kaiserslautern A1 beim SGV Elschbach hat der Elf um Spielertrainer Christoph Dick nicht nur drei weitere „Mitnahmepunkte“ gesichert, auch der Gruppensieg, für den man sich letztlich aber nichts kaufen kann, ist zum Greifen nah. Der Weg heraus aus der C-Klasse scheint für die Glantäler geebnet, auch die Elschbacher indes besitzen in dieser Hinsicht aber weiterhin beste Karten. Bleibt es doch zudem abzuwarten, inwiefern die aus der Gruppe A2 in die Aufstiegsrunde kommende Konkurrenz am Ende überhaupt ein Aufstiegsrecht wird genießen können. Klarheit indes herrscht in der C-Klasse A1 seit dem Wochenende auch über die fünf Teilnehmer an der Aufstiegsrunde. Neben Glanbrücken (20 Mitnahmepunkte) und Elschbach (16) sowie Gries (elf) haben es auch die SG Pfeffelbach/Konken (zwei) und US Youth Soccer Europe (sechs) als Vierter und Fünfter der Gruppenrunde geschafft.

A-Klasse Gruppe A: Enges Rennen um Platz vier

Waldmohr, Schönenberg oder doch Steinwenden II? Die Frage, wer in der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern Gruppe B als vierte Mannschaft mit in die Aufstiegsrunde einzieht, wird womöglich auch nach Abschluss des finalen Spieltags noch nicht entschieden sein. Die Rechnung ist einfach und doch kompliziert. Der VfB Waldmohr (21 Punkte) kann aus eigener Kraft für Klarheit sorgen, in dem er einen Punkt holt. Nur wird das im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten SV Mackenbach alles andere als einfach. Gehen die Waldmohrer dort punktlos nach Hause, lauern dahinter die Verfolger aus Schönenberg sowie die Verbandsliga-Reserve aus Steinwenden, die derzeit jeweils 18 Zähler ihr Eigen nennen dürfen. Schönenberg hat mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht SG Bechhofen/Lambsborn eine vermeintliche Pflichtaufgabe vor der Brust während der SV Steinwenden II beim Dritten FV Kindsbach auch eine hohe Hürde zu überspringen hat. Für den zuständigen Staffelleiter könnte sich ein kleines „Worst-Case-Szenario“ entwickeln: Gewinnen sowohl Schönenberg als auch Steinwenden II, hätte das Trio im Kampf um Platz vier jeweils 21 Punkte auf dem Konto. In diesem Fall müsste der letzte Platz in der Aufstiegsrunde in mehreren Entscheidungsspielen ausgespielt werden.

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