Reichweiler
Finanzlage nach wie vor schlecht
Finanzsachbearbeiter Norman Kennel erläuterte die Haushaltszahlen. So schließt der Ergebnishaushalt 2020 mit Erträgen von 701.360 Euro und Aufwendungen von 972.440 Euro, was einen Fehlbetrag von 271.080 Euro ergibt. 2021 beläuft sich der Fehlbetrag auf 248.940. Im Finanzhaushalt ist ein Minus von 87.960 Euro für 2020 veranschlagt und von 13.520 Euro für 2021.
Der Schuldenstand zum 1. Januar 2020 beläuft sich auf 564.582 Euro. Die Steuersätze bleiben unverändert. Neu eingestellt in den Haushalt 2020 wurden 10.000 Euro Planungskosten für den Ausbau der Straße „In Burbach“. Für die Erweiterung von Straßenleuchten wurden 10.000 Euro veranschlagt und für die Unterhaltung für Gemeindestraßen 61.000 Euro.
Umlage bleibt
Verbandsgemeinde-Beigeordneter Roger Schmitt informierte, dass die Verbandsgemeindeumlage bei 43 Prozent verbleiben kann. Wichtig wäre nun eine Entschuldung der Gemeinde, diese Problematik zeige sich jedoch bei fast allen Gemeinden im Bereich der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan.
Thilo Neitsch informierte, dass spätestens 2021 auf dem Friedhof ein neues Urnengrabfeld erforderlich sei. Im Vorfeld soll hierzu von der Firma Sander für 1450 Euro der Unterboden verdichtet werden. Unterhalb der Leichenhalle sollen 42 neue Urnengräber sowie sechs Gräber für Erdbestattungen zur freien Gestaltung entstehen. Bei einer Begehung soll auch die Baumbestattung im Friedwald festgelegt werden.
Mehr Geld von Windkraft
Ortsbürgermeister Karsten Becker teilte mit, dass für die Windkraftanlage Reichweiler ein fünfter Nachtrag zum Gestattungsvertrag notwendig wurde. Durch eine neue Übergabestation konnte die Windleistung erhöht werden. Dies ergibt ein Plus von 2000 Euro für die Gemeinde. Der Gesamtertrag durch die Windkraftanlage wird für dieses Jahr mit 42.700 Euro veranschlagt.