Konken
Feuerwehr erhält wieder ein eigenes Domizil
Rund 2,7 Millionen Euro investiert die Verbandsgemeinde in ein neues Domizil sowohl für die Stützpunktwehr als auch für Teile des Katastrophenschutzzuges des Landkreises, die in Konken stationiert sind. Gut 400.000 Euro schießt das Land zu, auch der Landkreis wird sich an den Kosten beteiligen. Derzeit ist die Feuerwehr in gemieteten Räumen untergebracht.
Der Bau wird auf einem Gelände in der Hohlstraße entstehen. Dort muss laut dem Beigeordneten Roger Schmitt noch eine alte Scheune abgerissen werden, um das Grundstück baureif zu machen.
Debatte um Solaranlage
Diskussionen im Rat gab es nicht über die Notwendigkeit des Baus, sondern über das Fehlen einer Solaranlage auf dem Flachdach des Gebäudes. Die Grünen hätten sich eine solche Anlage gewünscht – allein schon wegen des Vorbildcharakters, den öffentliche Gebäude beim Thema Regenerative Energien im Kampf gegen den Klimawandel, sagte deren Beigeordneter Uli Urschel. Zudem sei mit Blick auf die Zukunft wünschenswert, die Infrastruktur für E-Lade-Säulen zu schaffen.
Bei Letzterem sagte Bürgermeister Stefan Spitzer, er werde das prüfen lassen. Dagegen nahm Schmitt alle Hoffnung auf eine Solaranlage. Zum einen sei tagsüber der Eigenverbrauch zu niedrig, als dass sich das rentiere. Zum anderen wäre das Gebäude deutlich teurer geworden, wenn die Statik des Dachs zusätzlich auf eine Solaranlage ausgelegt worden wäre. Apropos Geld: Klaus Jung (FWG) ist sich nicht sicher, ob sich die geschätzten Kosten angesichts der Preisexplosion im Bausektor halten lassen. Niemand widersprach.