Fußball
Feierstimmung in der Bezirksliga
Die Lage beim TuS Schönenberg ist ernst. Der TuS holte binnen zwölf Partien nur sieben Punkte und steht damit auf dem vorletzten Platz. Nach dem Kick am Samstag gegen den VfR Kaiserslautern steht noch ein Weinfest in der TuS-Halle an. Ziel ist es, bei einem geselligen Gläschen Wein einen Sieg bejubeln zu dürfen.
„Letzten Endes muss man sagen, dass wir aufgrund der ersten Hälfte verdient verloren haben“, blickt Spielleiter Timmy Weis auf die vergangene Partie gegen den TuS Bedesbach-Patersbach zurück. In Halbzeit eins kamen die Schönenberger nicht in Fahrt und gingen mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine. Auch nach der Pause waren die „Bepas“ trotz Leistungssteigerung griffiger. Der TuS nutzte ein ums andere Mal seine Chancen nicht. Unter anderem setzte Maurice Wagner einen Freistoß an die Latte. Trotz der Niederlage wohnten die Schönenberger dem Bedesbacher Fest im Sportheim bei. „War ein schönes gemütliches Fest, leider fehlte der ein oder andere Punkt“, fasst Weis die Auswärtsreise zusammen.
Gegen die Erbsenberger gibt es für den TuS nur wenig zu verlieren. „Keiner rechnet mit uns, das könnte zum Vorteil werden“, hält Weis fest. Und ergänzt: „Wir verstecken uns weiterhin nicht und arbeiten weiter daran, das Blatt zu wenden.“ Der VfR erwischte einen guten Start und spielt mit 22 gesammelten Punkten ganz oben mit. Nur ein Punkt trennt die Erbsenberger vom Tabellenführer aus Trippstadt.
„Bepas“ wollen nachlegen
Zwei Siege in Folge: Der TuS Bedesbach-Patersbach überzeugte vergangene Woche gegen den Kuseler Rivalen TuS Schönenberg. Nun gilt es, gegen den SV Alsenborn die Siegesserie auszubauen. „Wir haben sehr dominant gespielt und sehr viele Zweikämpfe gewonnen“, blickt Spielertrainer David Becker zurück. Im zweiten Abschnitt drehte der TuS zwar auf. Doch alles in allem bewiesen die „Bepas“ den längeren Atem. „Wir haben letztlich verdient gewonnen“, hält Becker fest. Am Sonntag versucht seine Mannschaft nachzulegen. Die Siegesserie von zwei Siegen in Folge gilt es auszubauen. Der SV Alsenborn holte binnen zwölf Partien 17 Punkte und steht tabellarisch vor Beckers Team. Die „Bepas“ haben einen Punkt weniger auf dem Konto, hängen jedoch auch ein Spiel hintendran. „Wir versuchen nachzulegen und wollen die gleiche Leistung abrufen wie in den vergangenen beiden Spielen“, blickt Becker zuversichtlich nach vorne.
„Rowos“ haben noch nicht genug
16 von 18 möglichen Punkten sammelte die TSG Wolfstein-Roßbach aus den letzten sechs Begegnungen in der Bezirksliga Westpfalz. Damit ging es aus dem Tabellenkeller hinauf bis auf Rang drei. Am Wochenende winkt vielleicht sogar die Tabellenspitze. „Wir mussten am Ende nach unserer 3:0-Führung ein bisschen zittern, müssen einfach das vierte Tor schießen. Dann haben wir Ruhe. Aber trotzdem war es unter dem Strich ein verdienter Sieg“, blickt Spielertrainer Johannes Schell noch einmal auf den 3:2-Heimerfolg über die FCK-Portugiesen zurück. Der Trend im Moment ist er zweifelsohne der Freund der „Rowos“. Und so erfolgreich wie in den letzten Wochen soll es nach dem Willen der Fußballfreunde in Wolfstein und Roßbach gerne weiter gehen. Auch im Spiel gegen den SV Gundersweiler, bei dem man am Sonntag gastiert. „Da braucht keiner zu denken, dass es dort mit halber Kraft geht, weil die nur 14. sind. Da müssen wir wieder eine konzentrierte und engagierte Leistung abrufen, um unser Ziel, die drei Punkte mitzunehmen, auch erreichen zu können“, fordert Schell und verweist auf die letzte Heimpartie des SVG, als dieser Mit-Tabellenführer SG Rockenhausen/ Dörnbach (2:1) eine Niederlage beibrachte. „Das sollte uns schon Warnung genug sein“, befindet Schell.
Mit einem Erfolg würde sein Team mindestens auf Rang zwei springen. Trennen sich die beiden führenden Mannschaften Trippstadt und Rockenhausen/Dörnbach unentschieden, wäre die TSG bei einem eigenen Sieg sogar Tabellenführer. Personell hat man in Gundersweiler voraussichtlich weiterhin so gut wie keine Probleme.