Kreis Kusel Für den Landkreis Kusel liegen noch nicht alle Alarm- und Einsatzpläne vor

Wie Feuerwehren und andere Katastrophenschutzeinheiten sinnvoll und koordiniert zusammenarbeiten, wird in Alarm- und Einsatzplän
Wie Feuerwehren und andere Katastrophenschutzeinheiten sinnvoll und koordiniert zusammenarbeiten, wird in Alarm- und Einsatzplänen festgehalten.

Für Großschadenslagen wie Hochwasser und Waldbrände müssen sich die Landkreise mit Alarm- und Einsatzplänen wappnen. Zu den Landkreisen in Rheinland-Pfalz, die das bislang nicht geschafft haben, zählt Kusel. Hier konnte nach Angaben einer Kreissprecherin erst im August 2024 die Stelle eines Alarm- und Einsatzplaners besetzt werden. „Vorangegangen waren intensive Bemühungen, die kommunalaufsichtliche Genehmigung für diese zusätzliche Stelle im Stellenplan des Landkreises erlangen“, so die Sprecherin. Aufgrund der hochdefizitären Haushaltssituation des Landkreises sei lange Zeit überlegt worden, ob sich die Verwaltung eine weitere hauptamtliche Stelle in diesem Bereich überhaupt leisten kann.

Insgesamt seien für den Landkreis 15 Alarm- und Einsatzpläne (AEP) zu erstellen. Seit August 24 seien sieben fertiggestellt worden, darunter der AEP Waldbrand. Der AEP Hochwasser sei derzeit in Bearbeitung und soll bis Dezember 2025 abgeschlossen sein.

Doch schon jetzt seien die Einwohner des Kreises bei Hochwasser in guten Händen, betont die Kreissprecherin: „Die Verbandsgemeinden verfügen größtenteils über eigene AEP Hochwasser.“ Für die Städte und Gemeinden im Kreis werde Material vorgehalten, beispielsweise Sandsäcke, Hochwasserbarrieren aus Kunststoff, spezielle Pumpen und Feuerwehrboote. Zudem hätten sich Landkreis und Verbandsgemeinden bereits vor dem AEP Hochwasser intensiv mit dem Thema beschäftigt. Beispielsweise wurde laut Kreisverwaltung Einsatzkräften Flutwissen vermittelt, Kartenmaterial und Pegelstandsmessungen sowie regelmäßige Wetterwarnungen vom Deutschen Wetterdienst wurden installiert und der Austausch mit dem Saarland intensiviert.

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