Oberes Glantal Catering für Grundschulmittagessen im Oberen Glantal wird ausgeschrieben

Auch an der Grundschule in Nanzdietschweiler soll Mittagessen angeboten werden.
Auch an der Grundschule in Nanzdietschweiler soll Mittagessen angeboten werden.

In der Verbandsgemeinde Oberes Glantal steht eine Neuausschreibung des Caterings für die Mittagessen in den Grundschulen an.

Viele Kinder, die die Grundschulen in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal besuchen, essen dort auch zu Mittag. Das Essen wird in der Regel geliefert, wird in den Mensen lediglich serviert. Der Zweijahresvertrag mit dem bisherigen Caterer ist bereits einmal verlängert worden. Jetzt muss neu ausgeschrieben werden. Der Vertrag endet am 31. Juli. Der Verbandsgemeinderat hat Bürgermeister Christoph Lothschütz (CDU) in seiner jüngsten Sitzung dazu ermächtigt, Angebote zu prüfen und neue Verträge mit dem günstigsten Anbieter zu schließen.

VG trägt weiter Personal- und Betriebskosten

Der Vertragswechsel betrifft sieben der acht Grundschulen der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, die aktuell vom selben Anbieter beliefert werden – ausgenommen ist die Schule in Waldmohr. Für das Mittagessen zahlen Eltern derzeit zwischen 3,50 und 4,20 Euro pro Mahlzeit. Diese Beträge decken die Kosten für den Caterer. Weitere Ausgaben wie Personal- und Betriebskosten trägt bislang die Verbandsgemeinde. Aufgrund der angespannten Haushaltslage hat der Landesrechnungshof jedoch angeregt, auch diese Nebenkosten auf die Eltern umzulegen.

Bürgermeister Lothschütz erklärte zum Vorschlag, dass zusätzliche Belastungen viele Eltern dazu bewegen könnten, ihre Kinder von der Mittagsverpflegung abzumelden. Das sei nicht gewollt, betonte er. Der Verbandsgemeinderat folgte seiner Argumentation und entschied, dass die VG weiterhin „die Nebenkosten“ aus Haushaltsmitteln finanzieren wird. Schließlich solle kein Kind auf ein „gesundes, warmes Mittagessen verzichten müssen“, sagte Lothschütz.

Weitere Veränderungen beim Grundschulmittagessen?

Für die Mittagessen zahlen Eltern derzeit eine monatliche Pauschale – am Ende des Jahres wird die tatsächliche Anzahl der Essen abgerechnet. Jeden Morgen gehe jeweils eine Kraft, in der Regel ein Jugendlicher, der ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, durch die Schulen und frage die Anzahlen der Mittagessen ab. Ein Ratsmitglied fragte, ob dies nicht digital erledigt werden könne. Lothschütz verneinte, nach aktuellem Stand sei dies nicht möglich.

Mittlerweile hat eine Umfrage ergeben, dass es auch zahlreiche Eltern in Nanzdietschweiler begrüßen würden, wenn ihr Kinder in der Schule zu Mittag essen könnten. Diesem Wunsch soll Rechnung getragen werden.

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