Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel „Bepas“ haben Respekt vor dem TuS Schönenberg

Der TuS Bedesbach-Patersbach beim Tore verhindern. Hier versucht es Jerrit Braun, Kapitän der TSG Wolfstein-Roßbach. Im Strafrau
Der TuS Bedesbach-Patersbach beim Tore verhindern. Hier versucht es Jerrit Braun, Kapitän der TSG Wolfstein-Roßbach. Im Strafraum passen Erik Scherrieble, David Selesi und Maximilian Dietz (von links) auf.

Derbyzeit in der Bezirksliga: Am Sonntag (19 Uhr in Bedesbach) empfängt der TuS Bedesbach-Patersbach die abstiegsbedrohten Schönenberger. Ihr Trainer Thomas Löber erwartet kein einfaches Spiel.

Nach einem deutlichen Auswärtserfolg in Contwig vergangene Woche liegt für den TuS Bedesbach-Patersbach der Fokus auf dem anstehenden Bezirksligaderby.

Contwig ist für die „Bepas“ ein gern gesehener Gegner. 15 Tore erzielten die Blau-Weißen in den letzten beiden Partien. Und sechs davon fielen am vergangenen Sonntag. „Der Sieg war hochverdient“, blickt Trainer Thomas Löber auf den Auswärtserfolg zurück. Über die volle Spiellänge waren die „Bepas“ nämlich besser im Spiel, kreierten Chancen und waren dabei effizient. Aber in einer Sache trügt das Ergebnis etwas. Die abstiegsbedrohte Heimmannschaft gab sich nie geschlagen und hielt bis zum Schlusspfiff dagegen. Letztlich ist der 6:0-Sieg eventuell etwas hoch ausgefallen, aber bei Weitem nicht unverdient.

Für den TuS Bedesbach-Patersbach stehen bis Saisonende überwiegend Partien gegen Kellerkinder an. So auch am kommenden Sonntag mit den Duell gegen den TuS Schönenberg. Doch trotz des Vorsprungs in der Tabelle wird das keine leichte Aufgabe. Denn die Schönenberger müssen unbedingt Punkte sammeln, um sich aus der Roten Zone zu lösen. „Das wird wieder eine enge Kiste“, warnt Löber.

Löber wieder auf der Bank?

Kadertechnisch steht die Ampel wieder einmal auf Dunkelorange. Erik Scherrieble fällt aus. Und Arne Fruck verdrehte sich im Training das Knie, sein Einsatz ist noch fraglich. Dass Löber wie gegen Contwig zusätzlich als Spielertrainer auf der fast leeren Bank Platz nehmen wird, ist weiterhin eine mögliche Notlösung. Aber die zweite Garde wird im Vorfeld ebenfalls ihre Partie vor heimischer Kulisse austragen, somit ist für eventuellen Rückhalt gesorgt.

Der TuS Schönenberg hat derweil ganz andere Probleme. Er hat zuletzt mit 1:3 gegen Waldfischbach-Burgalben verloren, auch weil er seine Chancen nicht nutzte. Drei wichtige Punkte im Kampf ans rettende Ufer sind damit verloren gegangen. Deshalb wird es für den TuS gegen die „Bepas“ umso wichtiger sein, die nötigen Punkte einzuholen.

Auf Augenhöhe

„Es war wieder mehr drin“, blickt Spielleiter Timmy Weis auf die vergangene Partie zurück. Es handelte sich nämlich weitestgehend um ein Spiel auf Augenhöhe. Durch ein Traumtor gingen die Waldfischbacher in Front. Und beim zweiten Treffer handelte es sich um ein „Slapsticktor“. In der Zwischenzeit verbuchten die Schönenberger gute Chancen, scheiterten aber am starken gegnerischen Torwart. Nach dem Gegentreffer zum 0:3 warf der TuS noch mal alles nach vorne. Aber der Treffer von Daniel Welsch zum 1:3 war letztlich nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Gegen den Rivalen aus dem Kreis Kusel werden die Karten wieder neu gemischt. „Die Motivation ist groß“, betont Weis hinsichtlich des anstehenden Derbys. An Selbstvertrauen mangelt es angesichts der guten Leistung in jüngster Zeit nicht. „Wir werden uns nicht verstecken“, betont der Spielleiter. Nicht zu beeinflussen sind dabei die Leistungen der Mitstreiter. Denn auch die direkten Konkurrenten Fehrbach und Battweiler lassen nicht viele Punkte liegen. Bis zum Saisonende wird sich zeigen, wer den längeren Atem hat.

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