Tennis A-Klasse Damen 50: Sekt kann kalt gestellt werden

Konzentriert beim Aufschlag: Natascha Christoffel, die Spitzenspielerin der Damen 50 des ASC Bunker Boy’s Brücken .
Konzentriert beim Aufschlag: Natascha Christoffel, die Spitzenspielerin der Damen 50 des ASC Bunker Boy’s Brücken .

Es sieht gut aus für die Damen 50 des ASC Bunker Boy’s Brücken. Die Meisterschaft in der A-Klasse ist zum Greifen nah.

Während die Damen 40 eine Spielgemeinschaft als SG Brücken/Schönenberg benötigen, um eine personell spielfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen, sind die Damen 50 des ASC Bunker Boy’s Brücken ganz gut gerüstet. Gleich acht Spielerinnen tummeln sich auf dem Spielberichtsbogen, wobei mit Jutta Lück und Conny Urschel zwei Spielerinnen nicht zum Einsatz kamen.

Das kann nicht jedes Team von sich behaupten, den oftmals werden weit mehr Spieler benötigt, um die ohnehin wenigen Partien der Medenrunde zu bestreiten. Die Saison läuft bisher blendend für die Damen aus Brücken. Angeführt von Spitzenspielerin Natascha Christoffel sind die ASC-Ladies bislang Tabellenführer der A-Klasse Damen 50 und haben in den bislang drei Partien noch keine einzige verloren. Christoffel hat bisher alle Saisoneinzel und auch ihre Doppel für sich entschieden. Auch Marlyn Meisinger und Tanja Geyer habe eine positive Gesamtbilanz eingefahren.

Verfolger TC Mackenbach an die Wand gespielt

Schon zum Saisonauftakt gegen den TC Freinsheim gab es einen 4:2-Erfolg, beim dem Mannschaftsführerin Ute Sander das Zünglein an der Waage war, als sie in einer engen Partie Tanja Persau-Bayer mit 10:3 im Champions-Tiebreak besiegte. Deutlicher wurde es in der zweiten Saisonpartie gegen den TC Mackenbach. Hier wurde der Gegner nahezu an die Wand gespielt. Nicht ein Satzgewinn sollte dem TCM gelingen, auch wenn dieser immer wieder nah dran war und die Partien eng gestalten konnte. Der Verfolger aus Mackenbach gewann alle weiteren Saisonpartien, ist bis zuletzt der ärgste Verfolger der Brücker Damen und kann sich als einzige Mannschaft noch Hoffnung auf den Titel in der A-Klasse machen. Doch der 6:0-Sieg der Brücker gegen Mackenbach hat dennoch erhebliche Auswirkungen auf die Ausgangssituation am letzten Spieltag, der die ASC-Damen in die Komfortzone bringt.

Denn Brücken kann seit Samstag den Meistersekt kalt stellen, obgleich dies ein gehöriges Stück Arbeit war. Den das 3:3 gegen den TC Grün-Weiss Neustadt stand bis zuletzt auf der Kippe. Die in dieser Saison noch ungeschlagene Natascha Christoffel profitierte von einem kampflosen Sieg gegen Chan Mi Schindler. Den zweiten Erfolg für Brücken feierte Tanja Geyer, die Neustadts Ellen Bien mit 6:0, 6:1 niederkämpfte. Maryln Meisinger und Ute Sander hatten jeweils in zwei Sätzen das Nachsehen. Das 2:2 nach den Einzeln vergoldeten Natascha Christoffel und Marly Meisinger mit einem 6:3, 6:2-Erfolg gegen Chan Mi Schindler/Dorothee Poestges, Ute Sander und Tanja Geyer hatten gegen Regina Gaß/Ellen Bien das Nachsehen (2:6, 2:6).

ASC kann sich am Samstag vorzeitig Titel sichern

Eben dieses Remis brachte die Brücker in eine aussichtsreiche Lage. Am vierten und letzten Spieltag der Runde spielt der Klassenprimus aus Brücken gegen die rote Laterne der Liga, den TC Heltersberg. Die Heltersbergerinnen mussten sich bislang in allen drei Partien der Saison deutlich geschlagen geben. Sollte Brücken am letzten Spieltag gewinnen, sind sie Meister der A-Klasse. Bei einem Remis wären sie ebenfalls Meister, weil der ASC eine bessere Spieledifferenz gegenüber dem TC Mackenbach hat. Sollten die Damen aus Brücken verlieren, würden die Teams aus Mackenbach und Neustadt noch an ihnen vorbeiziehen.

Bereits am Samstag (14 Uhr) spielt Brücken in Heltersberg und kann sich dann, da alle anderen Teams spielfrei haben, die Meisterschaft sichern. Heltersberg hat nur noch theoretische Chancen auf den vorletzten Rang, wenn es die Partie mit 6:0 gegen Brücken gewinnen würde.

x