Kusel Zwölf Projekte für Integration

„Die Stadt Homburg und das Adolf-Bender-Zentrum sind überaus zufrieden mit dem Start der ,Partnerschaft für Demokratie’ und den durchgeführten Projekten.“ Dies teilte Michael Groß vom projektbegleitenden Adolf-Bender-Zentrum, St. Wendel, auf Anfrage jetzt mit. Insgesamt zwölf Projekte seien mit einem Gesamtvolumen von 29.850 Euro in diesem Jahr gefördert worden.
Anfang Mai waren Vereine, Verbände, Gruppierungen oder Privatpersonen, die sich gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander einsetzen wollen, zu einem ersten Treffen ins Homburger Rathaus eingeladen. Gute Ideen und Vorschläge, die in ein Projekt mündeten, hatten die Chance auf Förderung, wenn ein entsprechender Antrag beim Adolf-Bender-Zentrum eingereicht wurde. Insgesamt standen 20.000 Euro und weitere 5000 Euro für Jugendprojekte zur Verfügung. Die Projekte werden jeweils für ein Jahr genehmigt, eine Verlängerung ist möglich. Gefördert wurden: Awo Landes- und Kreisverband Saarpfalz: Interkulturelles Training für pädagogische Fachkräfte; Awo, Sozialpädagogisches Netzwerk/Jugendtreff Checkpoint Erbach: Hip-Hop-Projekt für Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen“; Stadtteilkonferenz „Lebendiges Erbach“: Graffiti-Projekt mit Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Hintergründen“; Frau und Gesellschaft: Projekt zur Schaffung von Begegnungsräumen für Frauen und deren Kinder mit und ohne Migrationshintergrund; Freunde körperbehinderter Menschen: Theaterprojekt zum Thema Vielfalt und Inklusion mit Schülern der Schule am Webersberg; Verein Homburger wollen helfen: Sprachkurs für Flüchtlinge unter dem Motto „Integration durch Sprache“, und Werkzeugverleih und Materiallager für Fahrräder von Flüchtlingen; Förderverein Christian von Mannlich Gymnasium Homburg: Unter dem Motto „Wir sind Mannlich“ wurden Schüler zu Integrationspaten ausgebildet, um den Schulalltag von Flüchtlingen an der Schule zu erleichtern, und Sprach- und Spieltreff mit Schülern und Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge; Internationaler Bund: Gemeinsamer Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund durch einen Ausflug „Saarland erfahren - Gemeinschaft erleben“; Saarkult: Seminare für Frauen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund zu den Themen „Rechte der Frauen“ und „Gesundheitsprävention“ und Interkulturelles Fest“. Daneben wurden das Bündnis „Homburg vielfältig statt einfältig“ gefördert, das einen Infoabend zum Thema „Flucht und Asyl“ organisierte, sowie die Robert-Bosch-Schule, die zu einem interkulturellen Fest einlud. Für das Jahr 2016 können Projektanträge bis 15. Januar gestellt werden. Auskunft erteilen Michael Groß, Telefon 06851 8082793, E-Mail: michael.gross@adolf-bender.de, oder Sandra Schatzmann, Kinder- und Jugendbüro der Stadt Homburg, Telefon 06841 101141, E-Mail: sandra.schatzmann@homburg.de. (giw/red)