Kusel Aus dem Landkreis: Einbruchserie: Polizei kommt Tätern auf die Spur

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Ermittlungserfolg der Kaiserslauterer Kriminaldirektion: Die Ermittlungsgruppe, die sich mit Wohnungseinbrüchen in der Westpfalz beschäftigt, ist einem weiteren mutmaßlichen Täter auf die Spur gekommen, nachdem der erste bereits in Untersuchungshaft sitzt. Als die Beamten am Dienstag den 27-Jährigen zur Rede stellten, räumte er ein, bei mehreren Taten in Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg mitgewirkt zu haben. Bei den Einbrüchen von April bis Juni waren unter anderem mit den in der Wohnung erbeuteten Fahrzeugschlüsseln Autos gestohlen worden. In der Nacht zu Karsamstag hatten die Täter in Waldmohr in zwölf Fällen versucht, in Wohnhäuser einzubrechen, in der Nacht zum 5. Mai wurde in Schönenberg-Kübelberg in acht Einfamilienhäuser gewaltsam eingedrungen. Wegen der Einbruchserie war in der Bevölkerung große Unruhe entstanden. Die Bürger haben sich unter anderem an Innenminister Roger Lewentz gewandt. In einer öffentlichen Sitzung in Waldmohr hatten Vertreter der Polizei und Polizeipräsident Wolfgang Erfurt die Bürger daraufhin informiert (wir berichteten). (red) Großflächig mit Graffiti besprühten Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch einen abgestellten Zug im Bahnhof Kusel. Bei der Sprühaktion verwendeten die Täter das szenetypische Erkennungszeichen des vor kurzem, tödlich verunglückten Kultsprayers „Oz“ sowie Graffiti-Schablonen der Animal Liberation Front. Fast 20 Quadratmeter Zugfläche wurden beschmiert. Es entstand ein Sachschaden von über 1200 Euro. Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern bittet um Hinweise unter Telefon 0631 340730, der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder über das Internet www.bundespolizei.de. „Oz“ galt bundesweit als Großvater der Graffitiszene. Der 64-Jährige war vor wenigen Tagen in Hamburg von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt worden, als er sein Erkennungszeichen an eine Stromschiene anbrachte. (red)

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