Kusel Am ersten Adventswochenende Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt auf Burg Lichtenberg
Am Wochenende 30. November und 1. Dezember verwandelt sich Burg Lichtenberg wieder in ein Weihnachtsdorf mit mittelalterlichem Flair. Zwischen den Marktständen tummeln sich unter anderem Gaukler und Rittersleute. Dazu gibt es Einblicke in längst ausgestorbene Berufe.
Ein Besuch auf Burg Lichtenberg regt immer die Fantasie an. Wie hat es hier wohl früher ausgesehen? Wie haben die Menschen damals hier gelebt? Wer am kommenden Wochenende durch das große Tor der Burgruine tritt, findet sicher auch Antworten auf diese Fragen. Denn der Förderverein der TSG Burglichtenberg hat einmal mehr einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt organisiert.
Startschuss von Böllerschützen
Um 14 Uhr wird der Markt am 30. November offiziell eröffnet. Mit dabei sind Böllerschützen, „Spieldeyvel“ und das Gauklerduo Kelenpankry. Das Gauklerduo hat dann um 15 Uhr noch einmal einen großen Auftritt, gefolgt von weihnachtlichen Klängen von „Die Saarländer“. Um 18 Uhr findet ein Gottesdienst mit mittelalterlicher Musikbegleitung statt, bevor ab 19 Uhr ein Fackelzug von der Kirche bis zur Unterburg zieht. Dort sind Vorführungen des „Spieldeyvel“ (16 Uhr), des Gauklerduos Kelepankry (17.30 Uhr) und eine Feuertanzvorführung von Shabana Atesh (19.30 Uhr) zu sehen. Mit Trompetenklängen ab 20.30 Uhr klingt der erste Markttag aus.
Am Sonntag beginnt das Programm mit Musik und Tanz von Shabanna Atesh und Spieldeyvel (12 Uhr), danach ist das Gauklerduo Kelepankry wieder zu sehen (13 Uhr). Weihnachtliche Klänge mit den „Antestalbläsern“ folgen ab 13 Uhr, außerdem hat der Nikolaus seinen Besuch für 16 Uhr angekündigt. Auf der Unterburg ist von 14 bis 17 Uhr ebenfalls wieder für reichlich Musik und Gaukelei gesorgt. Der Markt endet am Sonntagabend um 18 Uhr.
Mitmachen möglich
Neben den genannten Programmpunkten können sich Besucher beispielsweise beim Bogenschießen messen oder die Waffenschau am Hufeisenturm bewundern. Besonders für Kinder interessant ist die lebende Krippe. Für die kleinsten Marktbesucher werden aber auch Mitmachaktionen, zum Beispiel Feenbasteln oder Fossilienpräparationen angeboten.
Die weihnachtlichen Marktstände sind auf der Oberburg zu finden, auf der Unterburg warten unter anderem Handwerksstände und Kunstgewerbe auf die Besucher. Das Urweltmuseum Geoskop und das Pfälzer Musikantenland-Museum sind zudem an beiden Tagen geöffnet. Und wem es draußen zu kalt wird, der kann sich zum Beispiel in der beheizten Zehntscheune bei Kaffee und Kuchen aufwärmen.
Info
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) setzt zum Weihnachtsmarkt Shuttlebusse ein. An beiden Tagen fahren die Busse ab dem Kuseler Bahnhof ab 9.18 Uhr im Stundentakt zur Burg (letzte Fahrt am Samstag ist um 18.42 Uhr, am Sonntag um 17.31 Uhr) und zurück. Außerdem gilt auf der K 23 ab der Einmündung L 176 / K 23 in Thallichtenberg bis zum Ortseingang Körborn ein absolutes Halteverbot. Die Abfahrtszeiten und Haltestellen gibt es auch im Internet unter www.vrn.de, Weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt unter www.burglichtenberg-weihnachtsmarkt.de.