Kreis Kaiserslautern „Von gegenseitigem Respekt geprägte Bereitschaft“

Feste sind nicht nur da, um zu feiern. Manchmal wird dabei auch die Gelegenheit genutzt, um sich auf politischer Ebene auszutauschen. So geschehen zum Beispiel beim Stelzenberger Backofenfest, wo Vertreter von CDU, FWG und SPD aus den Verbandsgemeinden Kaiserslautern-Süd und Landstuhl aufeinander trafen.
Natürlich stand bei dem Gespräch zwischen Peter Degenhardt (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, dem Schopper Ortsbürgermeister Bernd Mayer (FWG), dem Vorsitzenden des SPD-Gemeindeverbands Kaiserslautern-Süd, Reinhold Meister, sowie dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im VG-Rat Kaiserslautern-Süd, Kurt Becker, die Fusion im Mittelpunkt. Da wurden unterschiedliche Positionen aus Sicht der Verbandsgemeinde Landstuhl, der Ortsgemeinde Schopp und des SPD-Gemeindeverbands ausgetauscht. Und: Man war sich in der Bewertung des Sachverhaltes in vielen Punkten einig: Zur Umsetzung des Auftrags der Landesregierung gibt es keine Alternative. Die Verbandsgemeinde Landstuhl finde sich in der starken Position, dass für sie jede Lösung – ob eine Gesamtfusion mit der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd oder lediglich mit einzelnen Ortsgemeinden – zu einer weiteren Stärkung führe. Eine Gesamtfusion mit der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd solle durch die politisch Verantwortlichen nicht gegen den Willen der Ortsgemeinden erzwungen werden. Sollten diese eigene, von einer Fusion mit der Verbandsgemeinde Landstuhl abweichende Vorstellungen entwickeln und in den Räten beschließen, sollten diese aktiv unterstützt und das Land um Berücksichtigung ersucht werden.Der Wunsch des Ortsgemeinderates Schopp, aufgrund der historischen Bindungen an die „Holzlandgemeinden“ den Weg Richtung Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben zu sichern, soll uneingeschränkt respektiert werden. „Um bürgerfreundliche Lösungen zu finden, ist es nicht entscheidend, welcher politischen Richtung die Verantwortlichen angehören. Entscheidend ist eine von gegenseitigem Respekt geprägte Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Darauf haben unsere Bürger einen Anspruch“, meinte dazu Reinhold Meister. (red)