Kreis Kaiserslautern Rotbach-Grundschule scheint gesichert

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Der Bestand der Rotbach-Grundschule in Hauptstuhl scheint zumindest für die nächsten fünf Jahre gesichert. Dies entnimmt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, Peter Degenhardt (CDU), einem Schreiben von Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).

Degenhardt

hatte sich nach Pressemeldungen, nach denen die Voraussetzungen für den Erhalt von Kleinstgrundschulen von der Landesregierung überprüft würden, an die Ministerin gewandt und nach der Zukunft der Schule gefragt, die derzeit 30 Schülerinnen und Schüler in zwei Kombiklassen zählt. Degenhardt plädierte dabei für einen Erhalt auch der kleinen Grundschulen. Hubig erläuterte dem Bürgermeister in einem Antwortschreiben, dass nach dem rheinland-pfälzischen Schulgesetz jede Klassenstufe der Grundschule mindestens eine Klasse umfassen müsse. Vor diesem Hintergrund würden derzeit im Ministerium gemeinsam mit der Schulaufsicht Leitlinien für ein wohnortnahes Grundschulangebot erarbeitet. Jede Grundschule, die die schulgesetzliche Mindestgröße dauerhaft unterschreite, solle darauf überprüft werden, ob deren Fortbestand erforderlich sei. Dies habe auch der Rechnungshof gefordert. Wie Degenhardt mitteilt, schrieb Hubig zur konkreten Situation der Rotbach-Grundschule in Hauptstuhl, dass die aktuellen Berechnungen der Schulaufsicht bei der (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) ADD ergeben hätten, dass davon auszugehen sei, dass die Grundschule Hauptstuhl in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich wieder Jahrgangsklassen bilden könne. Aus dieser Aussage schließt Degenhardt, dass die Rotbach-Grundschule zumindest für die nächsten fünf Jahre wohl gesichert sei. Die Verbandsgemeinde werde jetzt ihre Investition in eine kleine Mensa fortführen. Gerade vor diesem Hintergrund sei eine klarere Aussage der Ministerin jedoch wünschenswert gewesen. Hauptstuhls Ortsbürgermeister Gerald Bosch (SPD) zeigte sich erfreut über die positiven Nachrichten aus Mainz. Schließlich sei die Rotbach-Grundschule eine wichtige Institution für die Gemeinde. Für ihren Erhalt habe auch er sich frühzeitig gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Schäffner gegenüber dem Land stark gemacht. |red/bby

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