Kreis Kaiserslautern Fremdenverkehr als „Zukunftsaufgabe“

Mit einer Gegenstimme hat auch der Gemeinderat Bann grünes Licht für eine Übertragung der Tourismusaufgaben auf die Verbandsgemeinde Landstuhl beschlossen. Dadurch erhofft man sich eine bessere Vermarktung der Gemeinde.
Ortsbürgermeister Stephan Mees (CDU) erläuterte, dass einzelne Kommunen oftmals mit der grenzüberschreitenden Aufgabe des Fremdenverkehrs überfordert seien. Die Förderung des Tourismus sei zugleich eine „Zukunftsaufgabe von erheblicher Bedeutung“. Nachdem sich der Landkreis aus der Tourismusarbeit zurückgezogen hat, sei die VG Landstuhl bereits im Vorgriff auf die Übertragung der Arbeiten dem „Zentrum Pfälzerwald-Tourismus“ beigetreten, „um den Anbietern touristischer Infrastruktur wie Ferienwohnungen und Fremdenzimmern zumindest den Minimalservice der Zertifizierung und der überregionalen Werbung“ offerieren zu können. Um weitergehende Tourismusarbeit zu planen und durchzuführen, sei eine Übertragung der Selbstverwaltungsaufgabe auf die Verbandsgemeinde vorteilhaft, sagte Ortsbürgermeister Mees. Er denkt an die Schaffung von Prädikatswanderwegen sowie eine Erweiterung der bestehenden Streckenangebote des „Mountainbikeparks Pfälzerwald“. Eine enge Abstimmung mit Handel, Gewerbe und Gastronomie sei dabei unverzichtbar. Die Pfalzwerke stellen für 53.000 Euro die Straßenlaternen im Baugebiet „Borstenwieschen“ auf. Außerdem entsteht hier ein Kinderspielplatz. Die Planung sieht einen Spielturm, zwei Wippgeräte, eine Stahlwippe und zwei Schaukeln vor. Der Gemeinderat zeigte sich mit der Planung einverstanden, will jedoch noch einen Bepflanzungsplan vorgelegt bekommen. Gebildet wurden ein Haupt- und Bauausschuss sowie ein Rechnungsprüfungsausschuss. Ihnen gehören je vier CDU- und zwei SPD-Vertreter an. (wiu)