Kreis Kaiserslautern Angebote erhalten und verbessern

Schulen und Feuerwehr gut ausstatten, beide Schwimmbäder erhalten, Angebote für Senioren und Wirtschaft fördern, effizient verwalten – unter anderem diese Ziele haben sich die CDU-Vertreter aus Kaiserslautern Süd und Landstuhl für die Fusion der beiden Verbandsgemeinden im kommenden Jahr gesteckt.
„Wir wollen, dass die Grundschulen moderne Ausstattungen bekommen“, sagt der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Landstuhl, Patrick Berberich. Die Rede ist beispielsweise von Whiteboards und Tablets. In der Verbandsgemeinde (VG) Landstuhl, sehe das schon recht gut aus. Mehr Handlungsbedarf gebe es in der VG Kaiserslautern-Süd. Alle Standorte sollen erhalten bleiben, die Nachmittagsbetreuung beibehalten werden, betont Berberich. Auch bei der Feuerwehr möchten die Christdemokraten nach der Fusion keine Abstriche machen. Alle Standorte erhalten und für bestmögliche Ausstattung sorgen, lautet hier das Motto. Klaus Nahlenz, CDU-Fraktionsvorsitzender im VG-Rat Kaiserslautern-Süd, hebt neben der Sicherstellung der Ausrückzeiten auch die Jugendfeuerwehren hervor. Dass diese so gut besucht sind, liege auch an der dezentralen Struktur. „Angebote wie Seniorenfahrten und Seniorenfasching müssen auch in der fusionierten VG erhalten bleiben“, betont Jan Schneider, CDU-Fraktionsvorsitzender im VG-Rat Landstuhl. „Da geht es auch um die Pflege“, ergänzt Klaus Nahlenz. Ziel der CDU sei es, diese möglichst heimatnah zu ermöglichen. Da gelte es, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen sowie konstruktiv und unterstützend zu begleiten, wenn beispielsweise eine Pflegeeinrichtung auf dem Gebiet der neuen VG ansiedeln möchte oder erhalten bleiben soll, erläutert Berberich, was die Politik hier tun kann. Zudem soll dort, wo es möglich ist, Barrierefreiheit geschaffen werden. Ein gutes Beispiel sei da das neue Verwaltungsgebäude in Landstuhl, in dem unter anderem das Einwohnermeldeamt untergebracht wird. Was die Wirtschaftsförderung betrifft, wollen die Christdemokraten den Gemeinden die Möglichkeit gegeben, weitere Gewerbegebiete auszuweisen. Dafür müsse die VG den Flächennutzungsplan entsprechend gestalten. „Wir wollen dafür sorgen, dass die Verwaltung effizient arbeitet“, betont Berberich. Will heißen: guter Service für die Bürger und Kosten sparen. Dafür brauche es kein Gebäude in Kaiserslautern. Das könne also verkauft werden. „Zumal die Wege auch nicht kürzer sind“, betont Schneider. Den mobilen Bürgerservice wolle die CDU beibehalten. E-Government – also die Möglichkeit für Bürger, Dinge übers Internet zu erledigen, für die sie bisher zum jeweiligen Amt mussten – soll zudem ausgebaut werden. „Wir wollen beide Schwimmbäder erhalten“, sagt Jan schneider. Das sei wichtig für Schwimmunterricht, öffentliches Leben und den Tourismus. Dieser soll weiter mit Angeboten wie Mountainbiketrails und Wanderwegen gestärkt werden. „Wir wollen wieder mit Peter Degenhardt ins Rennen gehen“, sagen die drei Christdemokraten unisono, wenn es um den Posten des Bürgermeisters der fusionierten Verbandsgemeinde geht. Auf der Liste zur Wahl des VG-Rats sollen sich Personen aus allen Ortschaften wiederfinden.