Kreis Germersheim Zuschuss: Geld für Entwicklung des Standorts

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Wörth. Das Mainzer Innenministerium hat der Stadt Wörth am Rhein für die „integrierte Standortentwicklung“ eine Förderung in Höhe von rund 365.000 Euro gewährt. Die Gesamtkosten des Prozesses in Höhe von rund 487.000 Euro fördert das Land mit 75 Prozent.

„Die integrierte Standortentwicklung ist in der Kommunalentwicklung ein relativ neues Instrument, das sich an Kommunen wendet, die nicht nur Einzelprojekte umsetzen wollen, sondern den Landkreis beziehungsweise die Stadt oder die Verbandsgemeinde als Ganzes und mit weiteren Akteuren nach vorne bringen wollen. Hier wird nicht Beton gefördert, sondern Strukturen, Wissen und Kooperation“, wird Innenminister Lewentz in einer Pressemitteilung zitiert. Wörth stünden nun für die kommenden drei Jahre die notwendigen Ressourcen zur Verfügung, um einen engagierten Entwicklungsprozess zu starten. Mit der Unterstützung des Landes werde sich die Stadt gemeinsam mit ihren Ortsteilen sowie den sozialen, karitativen und privaten Akteuren vor Ort als attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten, Lebensqualität und Gewerbe positionieren können. Hierfür soll ein solides Netzwerk aufgebaut werden, um wichtige Schlüsselprojekte umzusetzen und handlungsfähige Strukturen zur Standortentwicklung innerhalb der Verwaltung zu etablieren. Während eines mehrmonatigen Diskussionsprozesses konnten sich Ministerium und Verwaltungsspitze auf ein innovatives Konzept verständigen, so die Mitteilung. Schwerpunkte sollen dabei gute Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Gewerbe, die Sicherung der sozialen Infrastruktur und eine damit verbundene Attraktivität für Fachkräfte und junge Familien sein. Mit ihrer Lage zwischen Landau und Karlsruhe, Kandel und dem Elsass ist die Stadt mit guten Zukunftsaussichten aufgestellt, aber in der Pflicht neue Herausforderungen zu gestalten. Die Stadtverwaltung wird im Standortentwicklungsprozess sowohl als Initiator als auch als Moderator in Erscheinung treten. |rhp

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