Kreis Germersheim Zur Sache: Kreis beanstandet Bauten

Die Kreisverwaltung Germersheim hat im Gebiet „Nördlich der Bahnhofstraße“ in Westheim 13 Verfahren eingeleitet. Das teilte deren Pressesprecherin Astrid Brune-Neumann auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Demnach werden „bauliche Anlagen“ wie Hütten und Einfriedungen sowie „diverse Tierhaltungen“ (Ponyhaltung, Hundezucht und Hundehaltung) beanstandet. Wie sind die Verfahren ins Rollen gekommen? Laut Brune-Neumann hat es „Hinweise seitens der Orts-, beziehungsweise Verbandsgemeinde zu einer Tierhaltung gegeben“. Die Kreisverwaltung habe daraufhin Mitte 2014 eine entsprechende Baukontrolle durchgeführt, bei der die angezeigte Situation festgestellt worden sei. „Der Tierhalter wurde über die Sach- und Rechtslage informiert“, berichtet die Behördensprecherin. Und fügt an: „Nachdem die Frist zur freiwilligen Beseitigung der baulichen Anlagen ergebnislos verstrichen war, erging Ende 2014 die Beseitigungsverfügung.“ Gegen diese sei jedoch Widerspruch eingelegt worden – mit der Begründung, dass auf benachbarten Grundstücken gleichgelagerte Situationen vorzufinden seien. Daraufhin habe die Kreisverwaltung das gesamte Gebiet kontrolliert. „Die anhängigen Verfahren wurden befristet bis Ende des Jahres ausgesetzt, da Grundstückseigentümer aktuell Gespräche mit der Ortsgemeinde Westheim über eine Überplanung des Gebiets führen“, so Brune-Neumann. |nti