Kreis Germersheim Zur Sache: Die Charta von „Wir sind Kandel“

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„Wir sind Kandel“ hat sich eine Charta gegeben. Darin heißt es: „Wir sind Bürger und Bürgerinnen aus Kandel und Umgebung. Wir sind überparteilich, überkonfessionell und unabhängig.“ Man setze sich ein für „Respekt für Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie.“ Das Bündnis habe sich zusammengeschlossen, weil „unsere Stadt von rechtsextremen Gruppen und Parteien als Ort für Kundgebungen und Demonstrationen missbraucht wird.“ Hass, Hetze, Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Parolen sollten „in Kandel und auch sonst“ keinen Platz haben. Das Bündnis wolle ein Zeichen „gegen diese Vereinnahmung“ setzen und zugleich „das Gemeinschaftsgefühl der Bürgerinnen und Bürger von Kandel“ stärken. Um diese Ziele zu erreichen wolle man verschiedene Wege und Formen nutzen. „Wichtig ist uns, dass wir die Interessen der Menschen in Kandel im Blick behalten.“ Daher organisiere das Bündnis „vielfältige gewaltfreie Aktionen und Informationsveranstaltungen.“ Das Bündnis will sich dabei deutlich von einigen Anmeldern von Gegendemonstrationen abgrenzen: „Wir lehnen alle Formen des Protests ab, die aggressiv und eskalierend sind und die nicht im Einklang stehen mit den Gesetzen unseres Landes.“ Verbündete werden weiter gesucht. „Wir kooperieren mit allen, die diese Grundüberzeugungen mit uns teilen und mit denen wir verlässlich, vertrauenswürdig und solidarisch zusammenarbeiten können.“

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