Kreis Germersheim
Wellenbecken soll erhalten bleiben
Noch ist der Umbau nicht beschlossen. Mit einem Architekten-Wettbewerb will die Stadt Wörth aber wichtige Schritte zum Umbau des Badeparks in ein ganzjährig geöffnetes „Kombibad“ gehen. Die diesjährige Freibad-Saison beginnt am 22. Mai.
WÖRTH. „Wir schreiten hier voran auf dem formalen Weg“, fasste Bürgermeister Dennis Nitsche (SPD) den Stand zum Umbau des Badeparks zusammen. Der nötige Bebauungsplan ist am werden. Parallel dazu soll nun ein Architekten-Wettbewerb starten, für den der Rat einstimmig seine Zustimmung gab. Es gehe zunächst darum, Ideen zu sammeln, erklärte Beigeordneter Klaus Ritter (CDU). Erst später soll der Stadtrat den Grundsatzbeschluss zum Umbau des Badeparks in ein Kombibad treffen. Das heutige Hallenbad im Stadtinnern soll abgerissen werden.
Der Architekten-Wettbewerb wird in zwei Stufen ablaufen. Zunächst werden 25 Planer aufgrund ihrer Erfahrung und Qualifikation von einem Gremium vorausgewählt. Nach der Beurteilung ihrer Entwürfe durch ein „Preisgericht“ qualifizieren sich acht Teilnehmer für die zweite Runde. Der Wettbewerb wird sich über mehrere Monate hinziehen, mit einem Ergebnis ist wohl im Jahr 2020 zu rechnen.
In ihrer Ausschreibung gibt die Stadt den Planern einige Zielvorgaben mit. So soll das neue Kombibad aus einem (neu anzulegenden) Hallenbad mit Sauna sowie dem Freibad des bestehenden Badeparks entstehen. Das Wellenbecken, das Nichtschwimmer-Becken mit den Rutschen und die Kinderwasserlandschaft sollen erhalten bleiben. Hinsichtlich des 50-Meter-Beckens tendiert die Stadt dazu, es zu verkleinern. Die Becken in der Wärmehalle und das Sprungbecken können entfallen – letzteres deshalb, weil ein neues Sprungbecken im Hallenbereich vorgesehen ist.