Kreis Germersheim Wörth: Steuer senkt Zahl der Zweitwohnsitze in der Stadt drastisch

 Foto: DPA
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Die Einführung einer Zweitwohnungssteuer hat erwartungsgemäß zu einem Rückgang der Zahl der Nebenwohnsitze in der Stadt Wörth geführt. Die Steuer war am 11. Januar eingeführt worden; wer bis zum 30. Juni einen Nebenwohnsitz abmeldete, konnte der Steuer entgehen. Zwischen 31. Dezember 2017 und 31. Juli sank die Zahl der Nebenwohnungen von 1272 auf 271.

Derzeit jährliche Einnahmen von 13.500 Euro



In der Stadt Wörth wird derzeit in 49 Fällen die Zweitwohnungssteuer erhoben, so Bürgermeister Dennis Nitsche (SPD) auf RHEINPFALZ-Anfrage. Laut Nitsche erwartet die Stadt jährliche Einnahmen von 13.500 Euro. Allerdings ist bei rund 100 Fällen noch unklar, ob die Steuer fällig wird. Der von ihm angestrebte Bereinigungseffekt sei eingetreten, da eine hohe Zahl Karteileichen verschwunden seien, so Nitsche.
Der Wörther Stadtrat hat am 21. Dezember 2017 die Einführung einer Zweitwohnungssteuer beschlossen. Die SPD stimmte geschlossen dafür, auch einige Mitglieder der Koalition aus CDU und Grünen stimmten – gegen die Meinung der jeweiligen Fraktionssprecher – für die Einführung der Steuer.

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