Kreis Germersheim Wörth: Neues Bürgerbündnis ruft zu Aktionen gegen rechts auf

Ein neu gegründetes Bürgerbündnis aus Wörth will sich in Kandel gegen die rechten Demonstrationen engagieren. Gründer und Organisator des Wörther Bündnisses ist Bürgermeister Dennis Nitsche (SPD). Er betont, dass er sich als Bürger und Demokrat und nicht als Bürgermeister engagiere.
Organisator ist Bürgermeister Dennis Nitsche
Das Bürgerbündnis in der Stadt Wörth sei ein loser Zusammenschluss aller demokratischen Kräfte, schreibt Nitsche. Es setze sich für Menschenrechte, Integration und friedliches Zusammenleben von Menschen aller Herkunftsorte, Glaubensrichtungen und toleranten Weltanschauungen ein. Basis dafür seien Anerkennung, Toleranz und der Wunsch und Wille zum gemeinschaftlichen Zusammenleben.
Nitsche: „Kandel wird vom rechten Mob belagert
„Seit Monaten werden unsere Mitbürger in Kandel vom rechten Mob belagert und mit regelmäßigen Demonstrationen überzogen. Die Bürgerschaft in Kandel braucht dringend Unterstützung und Rückenstärkung“, schreibt Nitsche in einer Mitteilung: „Als Bürger der Nachbarkommune Wörth am Rhein sehen wir es als unsere Verpflichtung an, für Demokratie und Menschenrechte in unserem Nachbarort aufzustehen und unsere Solidarität zu zeigen.“ Das Bündnis lade alle Vereine und gesellschaftlichen Kräfte sowie alle Bürgerinnen und Bürger ein, über Grenzen von Parteien und Religionsgemeinschaften hinweg am 6. Oktober gemeinsam mit den Bürgern in Kandel, mit „Wir sind Kandel“ und „Kandel gegen rechts“ ein Zeichen zu setzen.
Freunde in Kandel nicht alleine lassen
Die Nachricht sei klar, so Nitsche: „Die Bevölkerung der Stadt Wörth am Rhein lässt die Freunde und Mitbürger in der Stadt Kandel nicht allein. Wir stehen mit Euch auf und für Euch ein. Gemeinsam in Gleichheit und Brüderlichkeit für Einigkeit und Recht und Freiheit! Es lebe die Republik und die freiheitlich-demokratische Grundordnung!“