Landau / Wörth Vor Gericht: Zwei Männer sollen gestohlene Autos verkauft haben

Inwieweit die Anklage der Staatsanwaltschaft zutrifft, muss nun der Richter prüfen und entscheiden. die
Inwieweit die Anklage der Staatsanwaltschaft zutrifft, muss nun der Richter prüfen und entscheiden. die

Vor dem Landgericht Landau müssen sich jetzt zwei junge Männer verantworten, die es als Teil einer raffiniert vorgehenden Bande geschafft haben sollen, sich circa 90.000 Euro zu ergaunern.

Im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres sollen sie teure, aber gestohlene Autos mit falschen Papieren versehen und gewinnbringend verkauft haben. Unter anderem auch an ein Autohaus in Wörth.

Die Bande muss laut Anklage in jedem Fall über einen guten Mechaniker und einen ausgezeichneten Fälscher verfügt haben, denn die Kennnummer der Autos wurde verändert und die dazu passenden Papiere gefälscht. Die Fahrzeuge stammten zum Beispiel aus Italien und Österreich. Mit den gefälschten Papieren gelang es den Bandenmitgliedern, eine deutsche Zulassung zu bekommen und so die Fahrzeuge zu verkaufen. Eines sogar über eine bekannte Plattform für private Verkäufer. Das Geld soll dann auf das Konto eines der beiden Angeklagten gelangt und von dort auf verschiedene andere Konten weiter geleitet worden sein. Auf diese Weise soll die Bande, die sich zu diesem Zweck des illegalen Gelderwerbs organisiert hatte, um fast 90.000 Euro reicher geworden sein. Diese Summe unterliege natürlich der Einziehung, wie die Staatsanwältin bei der Verlesung der Klage betonte.

Weiter fortgesetzt wurde der Prozess an diesem ersten Verhandlungstag allerdings nicht. Der Vorsitzende Richter wünschte allen ein – den Umständen entsprechendes – fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr und vertagte die Sitzung auf Freitag, 10. Januar, 10 Uhr.

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