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Messdiener bei der Arbeit: Es wurde gesägt, gebohrt, gebastelt. Foto: Iversen
Messdiener bei der Arbeit: Es wurde gesägt, gebohrt, gebastelt.

Fleißig gemessen, gesägt und gebaut haben die Messdiener aus Wörth bei der 72-Stunden-Aktion, der Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Dank ihrem Einsatz können die Kinder der „Wilden 13“ aus Hagenbach nun Experimente im Außenbereich ihrer Betreuungseinrichtung machen. Am Donnerstagabend kurz nach 17 Uhr wurden die Vertreter der Messdiener in Germersheim über ihren Auftrag informiert. Sogleich begannen die Planungen und Vorbereitungen. Die „Wilde 13“ ist eine Einrichtung der Lebenshilfe. Dort werden Kinder mit besonderen Bedürfnissen im Alter von 3 bis 6 Jahre betreut. Es gibt eine große Außenanlage. Ein kleiner Bereich ist überdacht. Auch die Überdachung wurde bei einer früheren Aktion durch Messdiener errichtet, freut sich Christian Großhans, der Leiter der Einrichtung.

25 Messdiener im Einsatz

Bei der Aktion am Wochenende sind 25 Messdiener im Einsatz. Zuerst muss Platz geschafft werden. Dabei werden sogleich diverse Dinge repariert. Stühle, die wackelig sind, zum Beispiel. „Auch einen Traktor haben wir repariert“, berichten Johannes Wolff und Tristan Heil von den Messdienern. Einen Spielzeugtraktor, der nun wieder verwendet werden kann.

Eine Arbeitsplatte wird entlang der Hauswand montiert. „Die Idee war schon da“, informiert Großhans. Dass das Dekanat dann auf die Lebenshilfe zu kam, kam natürlich gelegen. Auf der Werkbank soll künftig gebastelt und experimentiert werden. Und wenn dann noch Wasser dazu kommt, macht es nochmal soviel Spaß. Denn in der Arbeitsplatte ist auch ein Waschbecken eingelassen. Waschbeckenfassung und Anschlüsse seien schon schwierig gewesen, berichtet Tristan. Schließlich sind das keine Aufgaben, die Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren schon öfters getan haben. Gemeinsam wird aber auch das geschafft.

Kinder lernen Experimentierbereich kennen

Am Freitag waren auch die Kinder der „Wilden 13“ vor Ort. Neugierig haben sie die Arbeiten verfolgt. Auch toll fanden sie, dass die Messdiener mit ihnen gespielt haben, kann Sozialpädagogin Kerstin Faber berichten. „Für unsere Kinder ist das ein Highlight.“ 5 Pädagogen arbeiten in der Einrichtung in Hagenbach.

Nach der Fertigstellung des Experimentierbereichs, wird alles noch verschönert. Die Messdiener haben Bilder gemalt die das Logo der „Wilden 13“ oder auch das Logo der Messdiener zeigen. Laura Hohwieler hat sich dem Projekt angeschlossen. Die 19-Jährige ist Messdienerin und kommt aus Berg. Da sie die 72-Stunden-Aktion toll findet und sie sich gerne auch engagieren wollte, packt sie hier mit an. Am Sonntag gab es dann direkt die ersten Wasserexperimente zur Eröffnung des neuen Bereiches.

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