Kreis Germersheim Teamwork und Ökumene
Kandel. Seit dem 1. März ist das Pfarrerteam der Protestantischen Kirchengemeinde Kandel wieder voll besetzt. Pfarrerin Lena Vach ist als Nachfolgerin des in den Ruhestand getretenen Pfarrers Jürgen Krebs für die Pfarrstelle 2 als Dienstleiterin verantwortlich.
Für die junge, in Nußdorf im Landkreis Kusel geborene und im Nordpfälzer Bergland aufgewachsene Pfarrerin ist Kandel die erste Pfarrstelle. Sie wohnt mit ihrem Ehemann, der als Informatiker tätig ist, in Rheinzabern. Als Jugendliche war Vach recht intensiv bei der evangelischen Jugend des Dekanats Rockenhausen tätig. Zum Theologiestudium entschlossen hat sie sich, wohl auch beeinflusst durch ihre kirchliche Jugendarbeit, nach ihrem Abitur und einem Aufenthalt in Israel. Ihr erster Studienort war die Theologische Hochschule im fränkischen Neuendettelsau. Es folgten die Universitäten Tübingen, Zürich und Heidelberg, wo sie ihr Examen ablegte. Das anschließende zweieinhalbjährige Vikariat führte sie in die südpfälzischen Kirchengemeinden Landau-Godramstein und Siebeldingen. Auf die Frage, was wohl die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit in Kandel sein können wollte die junge Pfarrerin, der, so ihre Worte, „schwungvolle, tatkräftige Arbeit liegt“, noch nicht eingehen. „Zunächst mal muss ich Kandel und die Kandeler kennenlernen. Und dann müssen ja auch in enger Zusammenarbeit mit dem Pfarrerehepaar Dembek, auf die ich mich sehr freue, die anstehenden Aufgaben zwischen uns aufgeteilt und die verschiedenen Ansichten eingebracht werden.“ Als Gebiete die ihr sehr entgegenkommen würden nannte Vach schließlich doch die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sowie die Präparanden- und Konfirmandenbetreuung, aber auch die kirchliche Begleitung von Senioren im Altersheim. Dabei betonte sie jedoch immer wieder die Wichtigkeit einer guten Teamarbeit. Erfreut konnte sie feststellen, so Vach weiter, dass es in der Kandeler Kirchengemeinde sehr viele ehrenamtliche Mitarbeiter gibt und dass so die anfallenden Arbeiten auf viele Schultern verteilt werden können. Und ebenso erfreulich ist auch, dass in Kandel die Ökumene auf einem sehr guten Weg ist und die Verantwortlichen der verschiedenen Kirchengemeinden aufeinander zugehen und miteinander reden können.