Kandel Stadt schnürt Hilfspaket mit 60 000 Euro für von Corona-Krise Betroffene
So werde die Stadt bei ihren Gebäuden für die Monate April, Mai und Juni auf die Kaltmiete verzichten (rund 12.500 Euro). Entfallen soll bei Gastronomen die Jahresgebühr für die Außenbestuhlung (1500 Euro). Zudem sollen sie auf gemeindeeigenen Flächen ihre Freisitze kostenlos erweitern dürfen. Auf Antrag werde von der Corona-Krise betroffenen Gewerbetreibenden bis 31. Dezember die Gewerbesteuer zinslos gestundet. Entsprechend würden auch auf die gemeindeeigenen Realsteuern (Grund- und Gewerbesteuer) anfallenden Säumniszuschläge für die Monate März bis Dezember erlassen. Für eine Werbeaktion in Zusammenarbeit mit dem Verein für Handel und Gewerbe zu Gunsten der Betriebe in der Stadt, Stichwort Wirtschaftsförderung, will die Stadt 15.000 Euro ausgeben. Für Kulturangebote im öffentlichen Raum, Ausstellungen und Konzerte als Live-Stream etwa, sollen 20.000 Euro fließen. Vereine sollen pro Mitglied unter 18 Jahren einen Zuschuss in Höhe von fünf Euro erhalten, der bis 5. Juni beantragt werden muss. Ferner ist mit Handel, Vereinen und Organisationen eine Werbeaktion mit Plakaten und Bannern geplant (5000 Euro), die aufs Abstandhalten, Maskentragen und auf die geltenden Hygieneregeln hinweist. Darüber hinaus, so Niedermeier, würden auch die Quartalsbeiträge der städtischen Kindergärten ausgesetzt.