Kreis Germersheim „Sind ein bisschen in Verzug“
GERMERSHEIM. Möglicherweise verschiebt sich die Öffnung der Bahnunterführung an der Haltestelle Mitte/Rhein auf Mitte Dezember. Das teilte Albrecht Götz von DB Netz in Karlsruhe auf RHEINPFALZ-Anfrage mit. Grund sind Verzögerungen bei der Ausführungsplanung für die seitlichen Stützwände.
Am ersten Septemberwochenende wurde die alte Bahnbrücke an der Haltestelle Mitte/Rhein in Germersheim abgerissen und die neue Brücke an deren Stelle geschoben (wir berichteten mehrfach). In den Tagen danach waren noch einige Arbeiter an der Baustelle zu sehen, doch seit über vier Wochen ist diese verwaist. Albrecht Götz von DB Netz aus Karlsruhe teilt auf Anfrage mit, dass als nächster Schritt die Flügelstützwände und deren Gründungen an der Brücke angebracht werden. Doch sei es bei der Bauausführungsplanung durch die Baufirma zu Verzögerungen gekommen. Morgen, Dienstag, werden bei einem Treffen mit dem Bauunternehmen und der Bahn die Pläne geprüft. „Wir sind ein bisschen in Verzug“, gibt Götz zu. „Die Baufirma hat nicht rechtzeitig geliefert.“ Er gehe davon aus, dass die Arbeiten in dieser Woche wieder aufgenommen werden. Nach den Stützflügeln soll der Straßen- und Gehwegebau erfolgen. Bürgermeister Marcus Schaile hofft, dass das Bauunternehmen gleichzeitig an den Stützflügeln arbeiten wird, damit die verlorene Zeit aufgeholt werden kann. Auch die Stadt rechne momentan mit einer Öffnung des Bahnübergangs Mitte Dezember. (wim)