Kreis Germersheim Ostereier müssen Schwimmring tragen

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Pünktlich zum Countdown für das Ostereiersuchen der Jungen Union (JU) Germersheim öffnet der Himmel seine Schleusen. Es schüttet wie aus Eimern, aber unverdrossen machen sich die 50 bis 60 Kinder daran, die auf der Wiese im Lamotte-Park versteckten Eier zu finden. Angesichts der unfreundlichen Witterung beeilen sich die Kinder beim Suchen, flitzen kreuz und quer über die Wiese. Kurzzeitig wird der Regen vergessen, die Konzentration ist ganz auf die Wiese gerichtet. Keine Viertelstunde später befinden sich die Meisten schon wieder auf dem Heimweg.

Manche haben ihre selbstgebastelten Osterkörbchen aus dem Kindergarten oder der Schule mitgebracht – kleine Häschen oder Küken werden stolz gezeigt und ernten viel Lob. Rund 300 Eier haben die Osterhasenhelfer um den JU-Vorsitzenden Florian Platz für die Kinder verteilt. Darunter einige ganz besonders geschmückte Eier in auffälligem Orange. Für diese darf man sich am Ende der Suche noch zusätzlich einen Eisgutschein abholen. „Das Kinder-Ostereiersuchen machen wir jetzt bereits zum siebten Mal“, sagt Florian Platz. „Deshalb dachten wir, es wäre an der Zeit, eine neue Attraktion einzubauen“. Waren es bei der ersten Suche ungefähr 10 bis 20 Kinder, können die Organisatoren seither jedes Jahr eine stetig wachsende Kinderschar begrüßen. Der achtjährige Luis Kaiser ist einer der Glückskinder, das einen Eisgutschein ergattert. Klatschnass aber strahlend zeigt er seinen besonderen Fund. Auch RHEINPFALZ-Kinderreporterin Carolina Wittmann war mit von der Partie und hat zwei Eier gefunden. Andere haben gar kein Glück. Außer einer heftigen kalten Dusche haben einige wenige Kinder nichts abbekommen. Ein kleines Mädchen steht heulend, durchnässt und frierend bei ihrer Mutter: „Die waren alle schon weg“, schnieft sie. Die Mutter ist ziemlich sauer: „Es gibt Eltern, die schnappen den Kindern die Eier vor den Füßen weg. Es heißt doch Kinder-Ostereiersuche“. Und tatsächlich sieht man das ein oder andere Kind mit einer prall gefüllten Tasche davon gehen. „Schade, dass nicht alle Eltern darauf achten, dass jedes Kind sich nicht so viele Eier nimmt. Dann müsste es auch keine Tränen geben. Es sind ja eigentlich genügend da“. „Wir haben ja schon das Gelände aufgeteilt, damit sich die kleineren und älteren Kinder nicht in die Quere kommen. Leider klappt auch das nicht immer“, bedauert auch Florian Platz.

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