VG LINGENFELD Modernisierung des Pumpwerks teurer als geplant

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Mit brutto rund 730.000 Euro hat die Verbandsgemeinde Lingenfeld für die Modernisierung des Pumpwerks an der alten Kläranlage gerechnet. Durch „nicht vorhersehbare Umstände im Untergrund“ sind die Arbeiten jedoch aufwendiger und um circa 133.000 Euro teurer geworden.

Der Hintergrund: Das 1991 als Provisorium errichtete Pumpwerk dient dazu, das Abwasser der Ortsgemeinden Lingenfeld und Westheim zur Kläranlage Germersheim zu befördern, seit die Kläranlage Lingenfeld nicht mehr in Betrieb ist. Bei einer Begehung im Jahr 2015 sind jedoch erhebliche bauliche Mängel und eine mangelhafte Arbeitssicherheit festgestellt worden.

Die nötige Modernisierung begann im März 2020 und wurde im Herbst desselben Jahres abgeschlossen. Dabei hätten Fundamente der alten Kläranlage verschiedene Änderungen im Bauablauf nötig gemacht, wie Georg Engbarth vom Planungsbüro DAR in der jüngsten Werksausschusssitzung mitteilte. Viele der zusätzlich nötigen Leistungen seien unvorhersehbar, aber technisch nötig gewesen.

In der Ausschussvorlage wies die Verwaltung darauf hin, dass die Gemeinde bei Nachverhandlungen „die im Raum stehenden Forderungen“ erheblich habe reduzieren können. Außerdem habe man durch den Abschluss der Modernisierung noch im Jahr 2020 voll und ganz von der wegen der Corona-Pandemie verringerten Umsatzsteuer profitiert.

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