Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel „Man gewöhnt sich daran“

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Mit einem Online-Format für die Jahreshauptversammlung betrat der Maschinenring Neuland. Virtuelle Treffen werden künftig ergänzend eingesetzt.

Dass die Digitalisierung in der Landwirtschaft längst Einzug gehalten hat, ist nichts Neues. Aber für die Jahreshauptversammlung des Maschinen- und Betriebshilferings Südpfalz (MBR) mit rund 1300 aktiven Mitgliedsbetrieben ein Online-Format zu wählen, eigentlich schon. Da musste im Vorfeld einiges abgeklärt werden, Zugangsdaten waren zu erstellen und zu verschicken, online natürlich. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in Freckenfeld beschritten Neuland. Auch weil man aus rechtlichen Gründen (erforderliche Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung, Neuwahlen) gar nicht länger warten wollte. Schließlich weiß heute noch niemand, wann die durch die Corona-Pandemie bedingten Versammlungsbeschränkungen aufgehoben werden können. Aber die Versammlung am Donnerstag verlief gut, auch die Moderation durch eine MR-Mitarbeiterin, die sich gerade im russischen Sankt Petersburg aufhielt. Manche Mitglieder, die daheim am Smartphone, Tablet oder PC zugeschaltet waren, nutzten auch die Chat-Funktion. Versammlungsformate, wie man sie in den fünf Jahrzehnten seit Bestehen des MBR gewohnt war, mit Vorträgen und persönlicher Begegnung, werden wohl auch nach der Pandemie zumindest um virtuelle Treffen ergänzt werden. Viele Sitzungen auch anderer Gremien finden zwischenzeitlich als Video-Konferenz statt. Man gewöhnt sich daran. Wie es aussieht, ist der MBR für die Bewältigung der Zukunftsaufgaben, auch die Anforderungen der Digitalisierung, gut aufgestellt.

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