Kreis Germersheim Linke: Kandel kann aufatmen

«Kandel.» Dass die Samstag-Demonstrationen des rechtsgerichteten „Frauenbündnisses“ nun „dank einer Baustelle“ nicht mehr in Kandel, sondern in Wörth stattfinden sollen (wir berichteten), sei „ein Grund zum Aufatmen“. Das teilte Katrin Werner, die rheinland-pfälzische Landesvorsitzende der Partei Die Linke mit. Für eine Entwarnung sei es aber noch zu früh. Aufatmen könnten der „Ort und die vielen mutigen Menschen, die sich gegen die Aufmärsche des rechten ,Frauenbündnisses’ gestellt haben“, so Werner. Mit dem Ausweichen der Organisatoren nach Wörth sei das Problem aber nicht gelöst. „Denn Rassismus und Menschenfeindlichkeit sind zwar aus dem Ort, aber nicht aus der Welt.“ In Wörth müssten die Gegenproteste mit der gleichen Entschlossenheit und dem gleichen Mut weitergehen.