Kreis Germersheim Licht für Radweg nach Lingenfeld

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Der Radweg von Westheim nach Lingenfeld entlang der Bahnlinie soll beleuchtet werden. Um die Gemeindekasse zu entlasten, hat sich der Rat Westheim einstimmig dafür ausgesprochen, einen Zuschussantrag zu stellen – mit der Folge, dass das Projekt erst 2018 verwirklicht werden kann. Wie berichtet, steht auch die Ortsgemeinde Lingenfeld dem Projekt positiv gegenüber.

Bereits im Oktober hatte sich der Rat Westheim auf Antrag der SPD grundsätzlich dafür ausgesprochen, den Radweg zu beleuchten (wir berichteten). „Wir sind der Meinung, dass der Radweg aufgrund der Umgebungshelligkeit und der baulichen Gegebenheiten Gefahren auslösen kann und daher mit einer Straßenbeleuchtung ausgerüstet werden sollte“, sagte damals Alexander Dietz (SPD) – und betonte, dass seine Fraktion auch „Anregungen aus der Bevölkerung aufgegriffen“ habe. Es solle geprüft werden, ob es Zuschüsse gebe. Die von Dietz präsentierte Baukostenschätzung belief sich auf 42.285 Euro ohne Mehrwertsteuer und Planungskosten. Susanne Grabau (FWG) glaubt, dass die Summe bei Weitem nicht ausreicht. Sie betonte: „Wenn man so etwas macht, muss man mit der Ortsgemeinde Lingenfeld zusammenarbeiten.“ Auch Angelika Schmitt (CDU) wollte die Kosten erörtern. Ortsbürgermeisterin Inge Volz (SPD) teilte nun mit, dass die Verwaltung von der Pfalzwerke Netz AG ein Angebot eingeholt habe. Für Westheims Gemarkung habe sich das auf ursprünglich 62.320 Euro belaufen. Darin enthalten gewesen seien der Einbau von 15 Leuchten, 120 Meter Tiefbau mit Oberflächenarbeiten, 575 Meter Tiefbau ohne Oberflächenarbeiten und die Planungskosten. Bei einem Ortstermin sei nach Aufmaß aber festgestellt worden, dass sich der Tiefbau mit Oberflächenarbeiten deutlich vermindere, was zu Gesamtkosten von nur noch 50.200 Euro führe. Volz betonte, dass das Projekt eventuell über den „Investitionsstock“ vom Land gefördert werde. Förderanträge seien bis 15. Oktober bei der Kreisverwaltung, bis 15. November bei der ADD und bis 20. Januar 2018 beim Innenministerium vorzulegen. Frühestens im Februar 2018 könne ein Zuschuss bewilligt werden. Ob es diesen tatsächlich gebe, sei aber nicht sicher, betonte Volz. Volz antwortete Alexander Dietz (SPD), dass „bis zu 40 Prozent der zuschussfähigen Kosten“ bezuschusst werden könnten. Der Rat will den Zuschussantrag stellen und abwarten, um so die Chance auf Geld zu wahren.

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