Kreis Germersheim Kurz notiert: Westheim: Preise für lustige Umzugsnummern

Placeholder-Image

Die Loschter Hobbyfastnachter („Superbowl“) bei den Wagen und die Gymnastikgruppe des Turnvereins („Tingel-Tangel“) bei den Fußgruppen: Das sind laut Westheims Beigeordnetem Stefan Leinenbach (FWG) die Sieger des stimmungsvollen Faschingsumzugs in Westheim. Platz zwei in der Kategorie Wagen belegten die „Prinzen“ des TVW-Elferrats, Rang drei die „Bienchen und Blümchen“ der katholischen jungen Gemeinde Germersheim. Bei den Fußgruppen sicherte sich der 1. FC Buchenstraße mit dem „Buchestrooße Waldgeflüschder“ den Silberrang. Bronze ging an die „Aliens“ vom Westheimer Mehrfamilienprojekt. Laut Leinenbach haben Teilnehmer die gute Stimmung und Mitmachbereitschaft der zahlreichen Zuschauer gelobt. Eine Gruppe habe berichtet, dass am Bahnübergang rund 300 Personen getanzt hätten. „Die neue Streckenführung funktionierte – entgegen vorheriger Kritik – absolut reibungslos und wurde von den meisten Umzugsteilnehmern gelobt“, betonte Leinenbach. Bei der anschließenden Feier im und vor dem Bürgerhaus sei es zu „drei, vier kleinen Auseinandersetzungen“ gekommen. „Durch den umsichtigen Einsatz von Festbesuchern konnten diese aber gleich bereinigt werden“, lobte Leinenbach die Schlichter. „Das zeigt, dass auch friedlich gefeiert werden kann.“ Der Brandschutz der Freisbacher Sporthalle entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Dies ist Verbands- und Ortsgemeinde von der Kreisverwaltung mitgeteilt worden. Wenn die Sporthalle weiter als Versammlungsstätte genutzt werden soll, müsse eine Brandwache gestellt werden – jeweils vier Mann von der Freiwilligen Feuerwehr. Es geht laut Ortsbürgermeister Peter Gauweiler um Entrauchungsklappen, die eingebaut werden müssten. Die Kosten schätze er auf 20.000 bis 30.000 Euro. Rund 70.000 Euro wird die Gemeinde Weingarten in diesem Jahr für den Bau von Parkplätzen und ein neues Pflaster am Rathaus ausgeben. Das Thema zieht sich bereits seit Jahren durch die Sitzungen des Gemeinderats. Besondere Dringlichkeit gibt es nach Ansicht von Anwohnern und Geschäftsleuten seit die VR-Bank gegenüber des Rathauses ein Geschäfts- und Arzthaus errichtet hat, zu dem es entsprechenden Verkehr gibt. „Ziel ist es, das vor dem ,Woi- un Gässelfescht“ erledigt zu haben“, sagte Weingartens Beigeordneter Stefan Becker (CDU) in der Ratssitzung am vergangenen Montag. Bereits im vergangenen Jahr wurden Bäume zwischen Rathaus und Kirche gefällt, es soll zudem einen barrierefreien Übergang geben. Das 31. „Woi- un Gässelfescht“ soll von 4. bis 6. August über die Bühne gehen. Vor dem Winter sind Gehwege in der Freisbacher Hauptstraße ausgebessert worden. Jetzt beschwert sich ein Anwohner, dass eingelassene Steine hochstehen. In diesem Winter kein Problem – doch im Ernstfall werde das Schneeräumen schwer. „Das müssen wir reklamieren“, erklärt dazu Freisbachs Ortsbürgermeister Peter Gauweiler. Das Bauunternehmen müsse noch mal ran. |nti

x