Kreis Germersheim Kurz notiert: Westheim: Mohnhaupt kandidiert als Ortschef

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Der zweite Kandidat hat seinen Hut in den Ring geworfen: Auch Achim Mohnhaupt will Ortsbürgermeister in Westheim werden und bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 als Parteiloser kandidieren. Das hat der 55-Jährige, der als Parteiloser derzeit noch der SPD-Fraktion angehört, der RHEINPFALZ mitgeteilt. Für den Ortsgemeinderat, in dem er seit 2009 Mitglied ist, kandidiert Mohnhaupt nicht mehr: „Entweder ich werde gewählt – oder ich bin aus der Nummer raus.“ Bereits Ende 2017 hätten ihn mehrere Personen unabhängig voneinander angesprochen, ob er nicht kandidieren wolle, berichtet Mohnhaupt. „Ich habe mich mit der Sache auseinandergesetzt und mit meiner Familie beraten, weil ich erst einmal wissen wollte, ob ich die notwendige Rückendeckung habe. Dann bin ich zur Entscheidung gekommen, dass es der richtige Weg ist.“ Mitentscheidend: die gute Stimmenzahl bei den Kommunalwahlen 2014: Eigener Aussage zufolge wurde er von SPD-Listenplatz zehn auf Rang fünf vorgewählt. Ein Ortsbürgermeister müsse nicht einer Partei angehören: „Er muss bürgernah sein“, betont Mohnhaupt, ein gebürtiger Essener, der seit 23 Jahren in Westheim wohnt, verheiratet ist, einen Sohn hat und als Selbstständiger im Bereich Sicherheitstechnik tätig ist. Ein Ziel: Dass die im Rat vertretenen Fraktionen besser miteinander arbeiten, das Miteinander gestärkt wird: „Ich kann mir vorstellen, dass das möglich ist, wenn einer ohne Parteibuch vornesitzt.“ Bis März muss Mohnhaupt eigenen Angaben zufolge 30 Unterstützungsunterschriften bei der Verbandsgemeinde Lingenfeld einreichen: „Da bin ich jetzt schon drüber. Ich möchte aber noch deutlich mehr haben“, sagt er. Achim Mohnhaupt ist nach Uwe Wagner (SPD) der zweite Kandidat, der die Nachfolge von Inge Volz (SPD) antreten möchte. Sie kandidiert nach 15-jähriger Amtszeit am 26. Mai nicht mehr als Ortsbürgermeisterin. In der Grundschule Steinweiler sollen in den Herbstferien die Sanitäranlagen erneuert werden. Am Schluss des öffentlichen Teiles der Gemeinderatssitzung freute sich Ortsbürgermeister Michael Detzel (CDU) über 3900 Euro Spenden aus der Tombola anlässlich der Kerwe im 1050. Jubiläumsjahr. Gespendet haben unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, die Winzervereinigung, Sparkasse, Landrat, die Landfrauen und die katholische Frauenvereinigung. Das Geld komme den Kindergärten in der Gemeinde sowie der „Tafel“ in Herxheim zugute.

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