Kreis Germersheim Kurz notiert: Westheim: Grabau stellt sich der Wahl

(FWG Westheim) möchte bei den Kommunalwahlen im Mai 2019 für das Amt der Ortsbürgermeisterin kandidieren. In der Mitgliederversammlung der FWG am 15. Februar soll sie als Bürgermeisterkandidatin nominiert werden. Grabau ist seit 2007 Mitglied im Ortsgemeinderat und seit 2010 Fraktionssprecherin. Seit 2014 gehört sie auch dem Verbandsgemeinderat Lingenfeld an. Die 52-jährige Diplom-Betriebswirtin (FH) war unter anderem über 25 Jahre als Projektleiterin in der Veranstaltungsbranche tätig (unter anderem im Congress Center Mannheim), aktuell ist sie Leiterin der Volkshochschule Lingenfeld. Die verheiratete Mutter zweier erwachsener Töchter ist in ihrer Freizeit nicht nur in der Kommunalpolitik engagiert. Sie ist auch Mitglied im Gemeindeausschuss der katholischen Pfarrgemeinde in Lingenfeld und als überregional erfolgreiche Triathletin fühlt sie sich dieser Sportart sehr verbunden und betreut als Trainerin eine Kinder-Triathlongruppe in Germersheim. Seit 1998 lebt sie in Westheim und möchte sich künftig für ihren Ort noch mehr einsetzen. Sie möchte sich für die Öffnung des Hirschgrabenweges einsetzen, um den Bürgern kurze Wege nach Lingenfeld und Germersheim zu ermöglichen. Ob dies gelingen wird, hängt sicherlich auch von der Zusammensetzung des künftigen Rates ab. Eine gute personelle und materielle Ausstattung der Kindertagesstätte sowie eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen sind ihr ebenfalls wichtige Anliegen. Der Karnevalverein Lustavia bietet am Freitag, 25. Januar, von 19 bis spätestens 20 Uhr, die Möglichkeit telefonisch unter 06347 336 Karten für die beiden großen Prunksitzungen am Samstag, 9. und 16. Februar, zu reservieren. Mit den im Telefonat mitgeteilten Nummer können die Karten am Samstag, 26. Januar, pünktlich ab 10 Uhr abgeholt werden. Sollten bei Aufruf der Nummer Interessierte nicht vor Ort sein, wird die Nächste aufgerufen. Die Karten werden direkt vor Ort in bar bezahlt. Der Vorverkauf ist limitiert, im Falle von Restkarten können diese bei Familie Scheid, Gartenweg 3, Lustadt oder unter 06347 8194 erworben werden. Wenn die Temperaturen in den Minusbereich absinken, kann der Bioabfall an den Tonnenwänden festfrieren, so dass diese möglicherweise nur unvollständig geleert werden. Der Grund liegt im hohen Wassergehalt von Küchenabfällen. Je kälter es wird, desto sorgfältiger sollte deshalb der Bioabfall in Zeitungspapier verpackt werden, da das Papier die Feuchtigkeit bindet und somit dem Festfrieren entgegenwirkt, so die Kreisverwaltung Germersheim. Müllwerker haben bei gefrorenen Tonnen kaum Eingriffsmöglichkeiten, da der Leerungsvorgang automatisiert ist. Es kann daher passieren, dass eine Tonne trotz mehrmaligem Rütteln nicht oder nur teilweise entleert wird. Gegen eingefrorene Mülltonnen gibt die Kreisverwaltung folgende Ratschläge: Neben dem Einpacken der Bioabfälle kann beispielsweise auch das Auskleiden der Abfalltonnen mit reichlich zerknülltem Zeitungspapier helfen, um einen Puffer gegen die niedrigen Außentemperaturen zu schaffen. Auch sollten möglichst wenig feuchte Abfälle in die Tonnen füllen (Kaffee- und Teefilter gut abtropfen lassen). Eine weitere Maßnahme besteht darin, den gefrorenen Müll vor der Abholung mit einem Spaten zu lockern oder, falls die Möglichkeit besteht, die Tonne in Frostnächten an einem geschützten Ort, wie einer Garage unterzubringen und erst am frühen Morgen zur Leerung bereitzustellen. Zehn Unternehmensinsolvenzen gab es im ersten Halbjahr 2018 im Landkreis Germersheim und wie schon im Landestrend eine Zunahme. Ein Verfahren wurde mehr eröffnet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ebenfalls im Trend des Landes liegen die Verbraucherinsolvenzen. Es gab einen Rückgang um neun Verfahren auf 28 Fälle. Die Daten stammen von den Insolvenzgerichten und wurden vom Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz ausgewertet.