Kreis Germersheim kurz notiert: GER: Gegen erweitertes Gefahrstofflager

Placeholder-Image

Die geplante Erweiterung des Gefahrstofflagers im Germersheimer US-Depot von 70 auf 1900 Tonnen soll nicht genehmigt werden. Das fordert Kandels Bürgermeister Günther Tielebörger (SPD) von der Kreisverwaltung Germersheim, bei der der Antrag von einer amerikanischen Firma gestellt worden war. Germersheims Bürgermeister Marcus Schaile (CDU) äußert sich besorgt über das Vorhaben. Tielebörger argumentiert, dass die zu lagernden Stoffe etwa bei einer Störung zu einer Gefahr für die Umwelt und die in der Nachbarschaft lebende Bevölkerung werden könnten – und bei entsprechenden Windverhältnissen auch für die Kandeler. Kritisch sieht er die Einschätzung der Kreisverwaltung, wonach keine Notwendigkeit für eine Umweltverträglichkeitsprüfung besteht, weil keine nachteilige Wirkung auf die Umwelt zu befürchten sei. Besorgt äußert sich Schaile, auch wenn die Stadt Germersheim rechtlich nicht direkt von dem Vorhaben betroffen sei, weil das US-Depot größtenteils auf Lingenfelder Gemarkung liege. Dennoch sei man in ständigem Kontakt mit der Kreisverwaltung, um Konkreteres darüber zu erfahren, was in welchen Mengen gelagert werden soll und welche Gefahren von den Stoffen ausgehen können. Der Partnerschaftsverein Zeiskam lädt am Dienstag, 28. März, um 19.30 Uhr alle Freunde von italienischen Spezialitäten zu einem Verkostungs- und Präsentationsabend ins Zeiskamer Rathaus (Ratssaal) ein. Aus der italienischen Partnerschaftsgemeinde Roccastrada kommen Luca und Monia Bruchi, die ihr selbst erzeugtes Olivenöl sowie typische toskanische Spezialitäten wie Bruscetta, Salami, luftgetrockneter Schinken, Toscanawein, Cantucci und Vin santo präsentieren. Alle aus Zeiskam und Umgebung sind dazu recht herzlich eingeladen. Die Kunstschule Rülzheim, die im vergangenen Jahr aufgelöst wurde, hat Ortsbürgermeister Reiner Hör einen Scheck über 2457 Euro übergeben. Dieses Geld soll für gemeinnützige, kulturelle Zwecke verwenden werden. Mit dem Geld, so Hör auf RHEINPFALZ-Nachfrage, soll ein neues Kunst-Projekt im Centrum für Kunst und Kultur (CKK) finanziert werden. Welches, stehe noch nicht fest. Das CKK, so Hör, solle nicht nur den Begriff „Kultur“ in Namen tragen, sondern eine solche auch der Bevölkerung näher bringen. In diesem Zusammenhang bedauerte Petra Scherer, Liquidatorin des Vereins, dass die Volkshochschule Rülzheim trotz ihres Hinweises, dass die bisherigen Referenten Anja Lang (Kinderkurse) und Jori Francesco (Malerei und Skulpturen) weiter bereit wären, Kurse abzuhalten, noch keinen Kontakt aufgenommen habe. In den für die Kunstschule im CKK eingerichteten Raum ist die Laienspielgruppe „Lambefiewer“ eingezogen. |nolm

x