Kreis Germersheim KgR lädt zum Dialog

„Es wurden bereits einige Stellungnahmen von verschiedenen Adressaten zu den Äußerungen der Kreis-CDU veröffentlicht, denen wir, das Bündnis Kandel gegen Rechts (KgR), uns weitgehend anschließen möchten.“ Das schreibt dessen Sprecherin Sarah Boos in einer Stellungnahme zur aktuellen Debatte.
„Ja, wir sind Antifaschisten. Wir verstehen uns als antifaschistisches Bündnis aus Menschen, die aktiv etwas gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft tun wollen und sich im speziellen gegen rechtsextreme Aufmärsche in Kandel stellen.“ Bei KgR sei die gesamte Bandbreite des politischen Spektrums sowie jede Altersstufe vertreten und willkommen. Es engagierten sich Bürger, die seit mehreren Generationen in Kandel leben sowie neu zugezogene und Menschen aus der Region. Der Protest gegen Rechtsextremismus könne viele Gesichter haben, das der CDU habe er in Kandel bisher nicht. Denn selbst wenn die CDU nicht neben „der Antifa“ demonstrieren wolle, hätte sie ausreichend Möglichkeiten gehabt, klar Stellung zu beziehen und eigene Aktionen zu organisieren. Am Ende bleibe nur die bemerkenswerte Feststellung, dass die Kreis-CDU sich deutlich öfter und beharrlicher von „der Antifa“ distanziert habe, als von den rechtsextremen Gruppen. Die Aussagen hätten zudem gezeigt, wie viele Gerüchte und falsche Informationen zum Thema Antifaschismus im Umlauf seien. Boos: „Daher laden wir alle Bürger ein, gerade die Skeptiker unter ihnen, mit uns in einen Dialog zu treten.“