Neulauterburg / Berg Grenzkontrollen: Beifahrer hat gleich mehrere Identitäten
Routinekontrolle mit unerwartetem Ergebnis: Beamte der Bundespolizei stoppten am Nachmittag des 29. Mai im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen ein Fahrzeug am Grenzübergang Neulauterburg/Berg. Bei der Überprüfungen der beiden Personen geriet der 38-jährige Beifahrer, ein mazedonischer Staatsangehöriger, in den Fokus der Beamten: Er wies sich mit einer bulgarischen ID-Karte aus – doch die Dokumentenfälschung war nur der Anfang.
Bei weiteren Überprüfungen stellten die Beamten fest, dass der Mann bereits im Jahr 2023 abgeschoben worden war. Gegen ihn bestand ein bis Juni 2026 geltendes Einreise- und Aufenthaltsverbot. Zudem lag eine sogenannte Aufenthaltsübermittlung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Urkundenfälschung vor. Der Staatsanwaltschaft zufolge verfügte der 38-Jährige über mehrere Aliaspersonalien.
Die Polizei informierte den zuständigen Bereitschaftsrichter des Amtsgericht Frankenthals, der die Ingewahrsamnahme anordnete. Am 2. Juni ordnete das Amtsgericht Speyer schließlich die Haft für den Mann mit dem Ziel der Rückführung nach Nordmazedonien an. Anschließend wurde er in die Gewahrsameinrichtung für Ausreisepflichtige in Ingelheim gebracht.
Gegen ihn wird nun erneut wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise ermittelt.