Kreis Germersheim Fichten weichen Laubbäumen

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Der Ortsgemeinderat Westheim hat sich mit der Planung für die Umgestaltung des Friedhofs beschäftigt. Landschaftsarchitekt Kurt Garrecht erläuterte in der Ratssitzung detailliert die drei Teilabschnitte.

„Der Bedarf an Urnenbestattungen steigt stark an und die Gemeinde Westheim will neue Angebote machen“, sagte er. Im ersten Abschnitt könnten westlich der Leichenhalle Urneneinzel-, Reihen- oder Rasengräber sowie Gemeinschaftsgrabfelder entstehen oder Urnenstelen aufgestellt und der Baumbestand überarbeitet werden. Garrecht empfiehlt, die vorhandenen Fichten durch neue Laubbäume zu ersetzen. Die Kosten werden auf 35.500 Euro taxiert. Der zweite Abschnitt betrifft den Bereich um die Gedenkstätte (17.500 Euro) und im dritten Teil wäre der östliche Friedhofsbereich zu gestalten (47.600 Euro). Susanne Grabau (FWG) sagte: „Unser Friedhof braucht eine Überarbeitung, aber den dritten Teilabschnitt befürworten wir nicht.“ Es sei ausreichend, aus diesem Abschnitt nur die vorgesehenen drei Bäume zu pflanzen. Ortsbürgermeisterin Inge Volz (SPD) entgegnete, Baumbestattungen seien ein großer Wunsch der Bevölkerung, so dass man diese Möglichkeit auf jeden Fall vorsehen sollte. „Eine Angebotsvielfalt ist wichtig, sonst gehen viele Leute woanders hin, weil sie eine Baumbestattung haben wollen“, so Volz. „So, wie der Friedhof jetzt aussieht, kann man ihn nicht belassen“, meinte Michael Deubig (CDU). „Aber wir sind absolut gegen Abschnitt drei.“ Die Abschnitte eins und zwei seien ausreichend, das eingesparte Geld könne man für Kindergräber verwenden. „Das Konzept spiegelt das Interesse der Bürger auf der Basis der durchgeführten Umfrage wider und wird dem Bedarf aller gerecht“, äußerte Alexander Dietz (SPD). Beschlossen wurde einstimmig, den Teilabschnitt eins umzusetzen und aus Abschnitt drei drei Bäume zu pflanzen. Die Mittel für Abschnitt zwei sollen im Haushalt 2017 bereitgestellt werden. Die Brücken über den Hofgraben in der Raiffeisenstraße und der Schlossgasse wurden von einem Ingenieurbüro überprüft. Danach sind die Übergänge in einem zufriedenstellenden Zustand. Für die empfohlenen Arbeiten wird keine Dringlichkeit gesehen. „Wir nehmen das so zur Kenntnis und sollten dies zuerst im Bauausschuss besprechen“, schlug Volz vor. Dem folgte der Rat einstimmig. Beigeordneter Otto Hoffmann (CDU) sieht keine Gefahr im Verzug und will erst einmal die Kosten analysieren. In der Raiffeisenstraße betragen die geschätzten Gesamtkosten für die Erhöhung des Geländers sowie die Instandsetzung des Mauerwerks und der Sohlbefestigung 15.000 Euro. In der Schlossgasse wurden für verschiedene Instandsetzungen, ein neues Fundament für die Beschilderung und die Erneuerung des Fahrbahnbelags 7000 Euro angesetzt. Dazu kommen jeweils Planungskosten. Volz informierte, dass für die Küche des Landgasthofes in Abstimmung mit dem Haupt- und Finanzausschuss Elektrogeräte und Kücheninventar für insgesamt 7460 Euro angeschafft wurde. Sie dankte der Jagdgenossenschaft für die Anschaffung von zwei Bankgarnituren für die Spielplätze im Wert von 3100 Euro. Zu Beginn der Sitzung wurde eine Gedenkminute für das verstorbene Ratsmitglied und die frühere Beigeordnete Karin Hodapp abgehalten. |ali

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