Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Feuerwehr: Diese Investitionen müssen sein

Die Feuerwehren beim Großeinsatz.
Die Feuerwehren beim Großeinsatz.

Neue Fahrzeuge, Zukunftskonzepte, Kooperationen: Der Großbrand hat gezeigt, weswegen die Freiwilligen Feuerwehren all’ das brauchen.

Es ist noch keine ganze Woche her, da stellten der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Kandel, Alexander Ditz und sein Stellvertreter Bastian Jung, dem Verbandsgemeinderat Überlegungen für die künftige Zusammenarbeit der Wehren vor. Dabei lobten sie auch die „interkommunale Zusammenarbeit“, die sich bewährt habe. Und auch ein neues LF 20, für stolze 488.000 Euro als Vorführfahrzeug erworben, wurde der Stützpunktwehr übergeben. Wie notwendig das alles ist zeigte sich einmal mehr schon nach wenigen Tagen.

Am Mittwoch wurde beim Großbrand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle deutlich, dass die Investitionen in die Feuerwehren sinnvoll und richtig sind. Denn die Wehrleute, allesamt ehrenamtlich tätig, setzen bei vielen Einsätzen ihre Gesundheit aufs Spiel, um anderen zu helfen. Da müssen sie sicher sein, die beste Ausrüstung zur Verfügung zu haben. Das neue Löschfahrzeug tat am Mittwoch seinen Dienst, und die interkommunale Zusammenarbeit bewährte sich einmal mehr. Die Wehr aus Wörth war schnell in Kandel, und die Wehrleute aus Rohrbach und aus Herxheim halfen bei den zeitgleich erforderlich gewordenen Einsätzen in Steinweiler, weil die Feuerwehr aus Steinweiler ja nach Kandel gerufen worden war. So muss es sein, denn im Ernstfall dürfen Verwaltungsgrenzen keine Rolle spielen.

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