Kreis Germersheim Einwurf: Verkauft

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Lange hat er dafür gespart. Und die Vorfreude auf das erste selbst finanzierte Fahrzeug war riesig. Nach intensiver Suche hat Felix Mohnhaupt aus Westheim sein Wunschauto beim Autohaus Rittersbacher in Germersheim entdeckt, einen Kaufvertrag unterschrieben. Und dann so etwas: Das Autohaus kündigt den Vertrag wieder – wegen eines internen Fehlers, wegen 500 Euro. Dass die Enttäuschung des jungen Mannes groß war, ist nachvollziehbar. Zugegeben: Fehler können passieren. Aber: Dass ein Neukunde den Fehler eines Verkaufsberaters ausbaden muss, ist nicht nachvollziehbar. Kurzfristig auf 500 Euro zu verzichten, hätte das Autohaus sicher nicht an den Rande des Ruins gebracht. Im Gegenteil: Das Autohaus hätte nicht nur vom Verkauf des Fahrzeugs, sondern in der Folge auch von jährlichen Inspektionen profitiert. Spätestens nach zwei Jahren hätte sich der „Verlust“ amortisiert – und danach hätte das Autohaus an Mohnhaupt Geld verdient. Der VW-Konzern steht wegen der Abgasaffäre derzeit ja eher in einem schlechten Licht. Das Verhalten des Autohauses sorgt auch nicht für Aufhellung. (nti)

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