Kreis Germersheim Einwurf: Alles offen!

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Die Machbarkeitsstudie zur möglichen Öffnung des Hirschgrabens wurde mit Spannung erwartet. Fünf Monate hatte das beauftragte Ingenieurbüro bislang Zeit, um zu prüfen, ob die Freigabe des Weges für den öffentlichen Verkehr umsetzbar und finanzierbar ist. Nach der Präsentation erster Ergebnisse im Westheimer Bauausschuss gibt es darauf aber noch keine klare Antwort. Befürworter und Gegner des Projekts werden sich nun wohl die für sie passenden Fakten heraussuchen, um ihr jeweiliges Ansinnen zu untermauern. Ja, eine Öffnung ist offenbar grundsätzlich möglich. Aber: Es sind noch zu viele Fragen offen und ungeklärt. Es stehen noch spannende Bodenuntersuchungen und sicher mühsame Verhandlungen mit den etwa 80 Grundstücksbesitzern aus. Eines ist aber jetzt schon klar: Die Gemeinde Westheim muss mehrere Hunderttausend Euro in die Hand nehmen, wenn sie den Hirschgraben öffnen will. Steht eine solche Summe im Verhältnis zum Nutzen? Und kann sich eine verschuldete Kommune das leisten?

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