Kreis Germersheim Ein Faible für Gesundheit, Sport und Kultur

Gerda Littig will künftig ihre größer gewordene Freizeit mit der Familie und guten Büchern verbringen.
Gerda Littig will künftig ihre größer gewordene Freizeit mit der Familie und guten Büchern verbringen.

«KANDEL.» Nach 22 Jahren bei der Volkshochschule (VHS) Kandel wurde Gerda Littig nun verabschiedet. Neben der obligatorischen Büroarbeit sorgte sie auch für ein abwechslungsreiches Programm. Unter anderem sorgte sie dafür, dass Radurlaube aufgenommen wurden.

Die Arbeiten, die Gerda Littig bei der Kandeler VHS verrichtete, waren vielseitig: Kurse organisieren, Kursleiter suchen, Honorare berechnen und auszahlen, das Kursprogramm erstellen und die Buchhaltung führen sind nur einige davon. Mit den Geschäftsführern, den pädagogischen Leitern und dem Vorsitzenden des Vereins Volkshochschule, die sie während ihrer Arbeitszeit erlebt hatte, arbeitete sie stets gut zusammen. Gerda Littig war auch immer dabei, wenn neue Kurse gesucht und angeboten wurden. Dabei war sie vor allem bei den Gebieten Gesundheit und Sport sowie Kultur und Kunst-Geschichte aktiv, und dass einige Jahre lang Radurlaube angeboten wurden, ging auch auf ihre Idee zurück. Die gelernte Bürokauffrau wurde 1996 vom damaligen pädagogischen Leiter der Schule, Manfred Scholl, und dessen Ehefrau Anneliese, die im VHS-Büro tätig war, für die Mitarbeit bei der VHS gewonnen. Vorher war Littig in ihrem Beruf tätig und betreute neun Jahre lang den Minfelder Postschalter. Das Büro der VHS war damals noch in der Turmstraße 7, im Kehrt’schen Haus, untergebracht. Später folgte ein Umzug in das alte Rathaus, wo die VHS heute noch ist. Auch wenn sie ihre Arbeit stets gerne getan hat freut sich Gerda Littig jetzt auf ihre freie Zeit. Ihre Familie, ihr Enkel, ihre Freunde, ihr Garten und das Lesen guter Bücher haben jetzt Vorrang. Aber nichtsdestotrotz wird sie künftig wie gewohnt auch noch ehrenamtlich tätig sein.

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