Kommentar
Dorfladen und Praxen: Endlich eine gute Lösung
Was wurde in den vergangenen eineinhalb Jahren Porzellan in der Gemeinde zerschlagen. Das Dorflädchen benötigt für sein wirtschaftliches Auskommen eine größere Fläche. Patienten haben Angst um ihre kurzen Wege zur Ergotherapie- und Physiotherapiepraxis. Die Gemeindeführung um Ortsbürgermeisterin Susanne Grabau hatte es eigentlich gut gemeint, indem sie die Familie weit vor einer Entscheidung im Gemeinderat darüber informierte, dass es einen Plan gibt, das Lädchen in die Räume der Ergotherapiepraxis umzusiedeln. Über ein Jahr wurde versucht, Räume zu finden – für den Dorfladen und für die Praxis. Vergebens. Politische Gegner formierten sich in sozialen Netzwerken, warfen Grabau unprofessionelles Handeln vor. Jetzt hat das Ehepaar selbst eine Lösung gefunden. Dazu kann man nur gratulieren und hoffen, dass sowohl die Praxen als auch das Dorflädchen lange erfolgreich in Westheim bleiben. Und auch, dass das Lagerdenken aufgehoben, der Streit begraben wird.
